Mambo: Zoff um das freie Content-Management-System
Ins Leben gerufen wurde die Mambo-Stiftung von der australischen Firma Miro, die die Urheber- und Markenrechte an Mambo hält, sich aber an der Entwicklung von Mambo in den letzten Jahren kaum beteiligt hat. Diese Rechte sollten mit der Gründung der Mambo Foundation eigentlich an die Stiftung übergehen, doch davon nimmt Miro nun Abstand, so der Vorwurf der Mambo-Entwickler.
Mehr noch, die Entwickler zeigen sich auch über den Aufbau der Stiftung erzürnt, denn letztendlich liege die Kontrolle bei Miro, nicht bei den Entwicklern und Nutzern des Systems. Auf die Belange der Entwickler sei keine Rücksicht genommen worden.
Die Kern-Entwickler versammeln sich derzeit unter opensourcematters.org(öffnet im neuen Fenster) und bekräftigen, das Projekt auch in Zukunft fortführen zu wollen, schließlich steht die Software unter der GPL. Rechtlichen Rat will man sich beim Software Freedom Law Center holen. Von einer Zusammenarbeit mit Miro oder der Mambo-Stiftung will man aber offenbar absehen.
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