Neue Verhaltensregeln für Mobile Payment geplant

Freiwillige Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste sieht Handlungsbedarf

Der Verein Freiwillige Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste (FST) will in der kommenden Woche auf einer Sitzung neue Verhaltensregeln erarbeiten, um die Bezahlung von Internetinhalten per Mobiltelefonrechnung transparenter zu gestalten. Die FST sieht hier dringenden Handlungsbedarf.

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Im Gespräch mit der Internetseite Dialerschutz.de gab die Sprecherin der Freiwilligen Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste, Tanja Kaiser, bekannt, dass die FST dringenden Handlungsbedarf sieht, die Transparenz von Mobile Payment für den Verbraucher zu verbessern. Insbesondere bei der Bezahlung von Internetinhalten per Handy-Rechnung sieht sie Nachholbedarf, weshalb die Verhaltensregeln des FST auf einer Sitzung am 25. August 2005 überarbeitet werden sollen.

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Derzeit sieht der Verhaltenskodex der FST nach Aussage von Tanja Kaiser vor, dass bei Mobile-Payment-Abos zusätzlich zum Einzelbetrag der monatliche Gesamtbetrag genannt werden muss, sofern dieser 50,- Euro im Monat überschreitet. Damit will man Verbrauchern einen besseren Überblick über die zu erwartenden Kosten gewähren. Allerdings gilt diese Regel noch nicht für Bezahlinhalte, die über das Internet angeboten werden. Die FST wird diese Regel womöglich auf der kommenden Sitzung auch auf Internetinhalte ausweiten, die per Mobile Payment beglichen werden.

In der jüngsten Vergangenheit haben verschiedene Maschen im Internet ein schlechtes Licht auf Mobile-Payment-Dienste geworfen. So war etwa das Buchungsintervall eines Abos nicht klar ersichtlich und in einem anderen Fall wurde die Abogebühr unklar kenntlich gemacht. In allen Fällen fehlte ein Hinweis darauf, welche monatlichen Gesamtkosten die Dienste verursachen.

Nach Angaben von Tanja Kaiser ist die Global Netcom GmbH nicht Mitglied der FST, die etwa hinter der jüngst bekannt gewordenen Masche im Mobile Payment bei der Preisauszeichnung steckte. Zudem wird der Dialer-Anbieter Mainpean GmbH Endes des Jahres die FST verlassen, weil sich die Firma bislang nicht an der Arbeit des Vereins beteiligt hat.

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