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VIA VN800: Notebook-Chipsatz mit integrierter Grafik

Notebook-Chipsatz bietet weder WLAN noch PCI-Express. VIA stellt mit dem VN800 einen neuen Chipsatz für Notebooks vor, der sowohl den Pentium M als auch VIAs eigenen C7-M antreiben kann. Die Lösung kommt mit integrierter Grafik, verzichtet aber auf PCI-Express und WLAN.
/ Ingo Pakalski
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Intels letzte Centrino-Ausgabe Sonoma war mit ihren 915-Chipsätzen in vielen Tests kritisiert worden, da vor allem das PCI-Express-Interface viel Strom schluckte – besonders in Verbindung mit PCIe-Grafikchips. VIA lässt bei seinem neuen Mobilchipsatz wohl nicht ohne Grund den neuen Bus weg.

So ist auch die Northbridge VN800 über VIAs proprietären V-Link mit der Southbridge VT8237A verbunden. In die VN800 hat VIA seine eigene Grafiklogik "UniChrome" integriert. Sie verfügt über zwei Pixel-Pipelines und soll zu DirectX 9 kompatibel sein. Welches Shader-Model sie unterstützt und wie viele MByte des Hauptspeichers sich die Lösung ausborgen kann, teilte VIA noch nicht mit. Für einen diskreten Grafikchip steht aber ein AGP-8x-Port bereit. Die integrierte Grafik bringt außerdem Unterstützung für zwei Displays und vollständige MPEG-2-Dekodierung in Hardware mit.

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Das in Notebooks etwas stromsparende DDR2-RAM unterstützt die VN800 mit effektiv 400 oder 533 MHz, herkömmlicher DDR-Speicher läuft mit bis zu effektiv 400 MHz. Maximal 4 GByte Speicher sind möglich, der FSB kann je nach Prozessor bis zu 800 MHz (quad-pumped) schnell sein, Intels aktueller Pentium M läuft noch mit höchstens 533 MHz.

Die von VIA empfohlene Southbridge VT8237A unterstützt zwei S-ATA-Laufwerke sowie vier Laufwerke für paralleles ATA. Weiter sind acht USB-2.0-Anschlüsse und sechs PCI-Slots möglich. Über diese PCI-Slots muss man auch einen externen WLAN-Chipsatz anbinden, da die Southbridge nur Unterstützung für kabelgebundenes Fast-Ethernet liefert. Für den Soundchip steht jedoch VIAs "Vinyl HD Audio" genannter Port bereit, der sich mit einem AC97-Baustein oder auch einem Envy-Chip von VIA für acht Audio-Kanäle bestücken lässt.

VIA will die Bausteine ab sofort an Notebook-Hersteller ausliefern. Welche Anbieter die Chips einsetzen werden, ist noch nicht bekannt. [von Nico Ernst]


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