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Zu langsam: Apple erhält kein Patent für iPod-Oberfläche

Microsofts Patent wurde früher eingereicht. Das US-Patentamt hat Apples Patentantrag für die iPod-Bedienoberfläche abgelehnt, weil Microsoft wohl bereits zuvor eine vergleichbare Patentschrift eingereicht hatte, berichtet die Zeitung Seattle Post Intelligencer. Die Patentanträge der beiden Rivalen erreichten das Patentamt jeweils erst nach Markteinführung von Apples mobilem Musik-Player iPod.
/ Ingo Pakalski
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Wie die US-amerikanische Tageszeitung Seattle Post Intelligencer(öffnet im neuen Fenster) berichtet, hatte Apple in den vergangenen Tagen die Nachricht vom US-Patentamt erhalten, dass der Patentantrag vom 28. Oktober 2002 abgelehnt wurde. Apple wollte sich damit mehrere Aspekte der iPod-Bedienoberfläche schützen lassen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, soll der Grund für die Zurückweisung des Patentantrags sein, dass Apples Erzrivale Microsoft eine vergleichbare Patentschrift bereits vor Apple eingereicht habe. Im Zuge dessen wird ein von Microsoft-Mitarbeiter John Platt(öffnet im neuen Fenster) eingereichtes Patent(öffnet im neuen Fenster) genannt, das eine automatische Erzeugung von Wiedergabelisten beschreibt. Unklar ist in diesem Zusammenhang, inwiefern dies mit dem Patentantrag von Apple kollidiert, der die Art der iPod-Bedienung in den Mittelpunkt rückt.

Beide Patentanträge gingen erst beim Patentamt ein, nachdem Apples iPod auf dem Markt war. Allem Anschein nach plant Apple, gegen eine mögliche Patenterteilung an Microsoft vorgehen zu wollen. So zitiert Seattle Post Intelligencer eine Apple-Sprecherin, die darauf aufmerksam macht, dass der iPod bereits vor dem Patentantrag von Microsoft auf dem Markt war und damit die älteren Rechte habe.


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