Forscher speichern Qubits bis zu 10 Sekunden

Fortschritt auf dem Weg zum Quantencomputer

Physiker am National Institute of Standards and Technology (NIST) haben einen Speicher für Quantencomputer auf Basis von Ionen demonstriert, der seine Daten länger als 10 Sekunden hält - mehr als 100.000-mal länger als in vorherigen Experimenten mit den gleichen Ionen. Damit kommt man praxistauglichen Quantencomputern wieder einen Schritt näher.

Artikel veröffentlicht am ,

Quantencomputer basieren auf so genannten Qubits, die im Gegensatz zu Bits, die nur die zwei Zustände 0 oder 1 haben können, in einem Mischzustand aller möglichen Werte vorliegen. Durch die Ausnutzung von Quanteneffekten werden so Berechnungen möglich, die bisher als praktisch unlösbar galten. Quantencomputer sollen so beispielsweise Zahlen deutlich schneller faktorisieren können als herkömmliche Rechner.

Stellenmarkt
  1. Product Owner (m/w/d) Website & Digital Business
    Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH DEW21, Dortmund
  2. Testmanager*in (w/m/d)
    Landeshauptstadt München, München
Detailsuche

Die Forscher am NIST konnten nun Informationen in einem einzelnen Beryllium-Ion für längere Zeit speichern, indem sie andere Energielevel des Ions nutzten, um die Werte 1 und 0 zu repräsentieren. Diese neuen Quantenzustände reagieren nicht auf leichte Veränderungen im Magnetfeld, was zuvor zu einem Verlust der in den Ionen gespeicherten Informationen geführt hat.

Quantenspeicher müssen in der Lage sein, eine Superposition zu speichern, so dass ein Qbit, in diesem Fall das Ion, 0 und 1 gleichzeitig repräsentiert. Der neue Ansatz erlaubt es nun, diese Superposition eine Million Mal länger zu halten als bisher.

Die Forscher konnten auch zeigen, dass ein Paar verschränkte Ionen ihre Quantenzustände für bis zu 7 Sekunden halten können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kamerasystem
Tesla gibt Ultraschallsensoren und Parkfunktionen auf

Tesla will auf Ultraschallsensoren in seinen Autos zugunsten des Kamerasystems Tesla Vision verzichten und muss vorübergehend Funktionen streichen.

Kamerasystem: Tesla gibt Ultraschallsensoren und Parkfunktionen auf
Artikel
  1. Industrielles Metaversum: Es kann immer wieder Revolutionen geben
    Industrielles Metaversum
    "Es kann immer wieder Revolutionen geben"

    Chefs von Devs Teamviewer-CTO Dr. Mike Eissele gibt einen tiefen Einblick, wie sich das Unternehmen auf den Arbeitsplatz ohne Bildschirme vorbereitet.
    Ein Interview von Daniel Ziegener

  2. Navigation: Wahoo überarbeitet seinen Fahrradcomputer Elemnt Roam
    Navigation
    Wahoo überarbeitet seinen Fahrradcomputer Elemnt Roam

    Besseres Display, neue Tasten, USB-C und mehr: Wahoo bietet eine neue Version seines bewährten Fahrradcomputers Elemnt Roam an.

  3. Microsoft: Windows installiert ungefragt Spotify-App
    Microsoft
    Windows installiert ungefragt Spotify-App

    Kunden von Windows 10 und Windows 11 waren überrascht, als eine Spotify-App auf der Taskleiste auftauchte. Die kam wohl mit einem Update.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Inno3D RTX 3090 Ti 1.999€, MSI B550 Mainboard 118,10€, LG OLED 48" 799€, Samsung QLED TVs 2022 (u. a. 65" 899€, 55" 657€) • Alternate (Acer Gaming-Monitore) • MindStar (G-Skill DDR4-3600 16GB 88€, Intel Core i5 2.90 Ghz 99€) • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /