BlackDog: Linux-Server zum Gassigehen

Mobiler Server wir nur per USB mit Strom versorgt

Realm Systems hat mit dem "BlackDog" einen ungewöhnlichen Linux-Server vorgestellt. Das kleine Gerät wiegt nur gut 45 Gramm und wird per USB mit Strom versorgt. Applikationen, die auf dem Gerät laufen, können ihre Ausgaben auf angeschlossenen Linux- und Windows-PCs darstellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit BlackDog will Realm Systems einen neuen Weg im "Mobile Computing" einschlagen, handelt es sich doch um einen vollständigen Linux-Server, der zugleich als USB-Speicher genutzt werden kann. So können Nutzer vom PC aus auf die Daten des BlackDog wie auch einen USB-Speicherstick zugreifen, die wahren Stärken des Gerätes kommen aber erst zum Tragen, wenn spezielle Applikationen zum Einsatz kommen. Diese laufen direkt auf dem BlackDog, nutzen aber den angeschlossenen PC als Display.

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Linux-Server BlackDog
Linux-Server BlackDog
Als Basis des Geräts dient ein PowerPC-Prozessor, der mit 400 MHz getaktet ist und dem 64 MByte RAM zur Seite steht. Zudem sind, je nach Modell, 256 bzw. 512 MByte Flash-Speicher eingebaut, Erweiterungskarten frisst das BlackDog im MMC-Format. Natürlich darf ein USB-2.0-Port nicht fehlen, über das der BlackDog die Verbindung zur Außenwelt sucht, zugleich aber auch mit Strom versorgt wird.

Die auf dem Gerät gespeicherten Daten lassen sich verschlüsseln und werden auf Wunsch nur nach erkanntem Fingerabdruck freigegeben. Dazu verfügt der BlackDog über einen entsprechenden Sensor.

An den USB-Port eines Windows- oder Linux-PC angesteckt soll der Server sein Debian-basiertes Betriebssystem mit einem Linux-Kernel 2.6.10 in nur zwei Sekunden booten. Das Host-System stellt dann Strom und Netzwerk sowie das Display bereit. Der Nutzer hat so an fast jedem PC Zugriff auf seine Applikationen, ohne auf den Host-Systemen Spuren zu hinterlassen.

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Dabei können die BlackDog-Applikationen auf Wunsch automatisch gestartet werden, sobald der Mini-Server an einen Rechner angeschlossen wird. Per X11 stellt das Gerät die Ausgaben der Applikationen dann auf dem Windows- oder Linux-PC dar, die unter beiden System identisch aussehen, so der Hersteller.

Geliefert wird BlackDog zusammen mit einem Software-Development-Kit (SDK), mit dem sich ein breites Spektrum an Applikationen auf die BlackDog-Plattform portieren lässt.

Realm Systems will den BlackDog ab 1. September 2005 in zwei Versionen mit 256 und 512 MByte Flash-Speicher ausliefern. Die Preise liegen bei 199,- US-Dollar für die Variante mit 256 MByte und 239,- US-Dollar für das Gerät mit 512 MByte. Bestellt werden kann direkt unter projectblackdog.com.

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spaetz 08. Sep 2005

Ich glaube schon dass dein Vorposter alles "kappiert" hat. Du allerdings nicht. Denn die...

blutwurstsalats... 14. Aug 2005

hmmm...wäre schon der Hit...

ratti 14. Aug 2005

Nachtrag und Eigenquote... Golem hat falsch zitiert. Von deren...

gibt es 13. Aug 2005

... 1. Ich glaubte eigentlich, daß man einen LAN-Port (darum ging es doch, oder...

Mirko 13. Aug 2005

Sagt mal seid ihr hier alle bescheuert ??? Ihr habt alle das Thema verfehlt !!! 6 - setzen



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