HP: IBM und Sun sollen ihre Open-Source-Lizenzen einmotten

Martin Fink: Sun soll Solaris 10 unter die GPL stellen

Nicht zum erstem Mal machte sich HP-Vize-Präsident Martin Fink auf der LinuxWorld in San Francisco für eine Reduktion der zahlreichen Open-Source-Lizenzen stark. Diesmal richtet Fink aber einen direkten Appell an die Konkurrenten IBM und Sun, die ihre eigenen Open-Source-Lizenzen nach dem Willen von Fink einmotten und stattdessen auf die GPL setzen sollten, berichten diverse US-Medien.

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Schon im Februar 2005 hatte sich Fink dafür ausgesprochen, die Zahl der verschiedenen Open-Source-Lizenzen zu reduzieren. Jetzt legte er nochmals nach und richtet direkte Forderungen an HPs Konkurrenten IBM und Sun, berichtet unter anderem die Computer Business Review.

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Intel hatte auf entsprechende Aufrufe, die nicht nur von HP-Vize-Präsident Martin Fink geäußert wurden, bereits im April 2005 reagiert und seine eigene, abgewandelte BSD-Lizenz zurückgezogen. Die Lizenz sei kaum genutzt worden, auf SourceForge seien lediglich 25 entsprechende Projekte zu finden, die ebenso gut die BSD-Lizenz nutzen könnten, hieß es damals von Seiten Intels.

Auch die Open-Source-Initiative hatte auf die Kritik reagiert und ihre Regel zur Zertifizierung von Open-Source-Lizenzen angepasst.

Genau dies fordert Fink nun auch von IBM und Sun. Beide sollen ihre eigenen Open-Source-Lizenzen zu Gunsten der GPL einmotten. Suns "Common Development and Distribution License" hatte erst im Januar 2005 die Weihen der Open-Source-Initiative erhalten und wird unter anderem für OpenSolaris und GlassFish genutzt. Dabei setzt Sun ganz bewusst auf die CDDL, um Solaris von dem unter der GPL stehenden Linux abzugrenzen. Schließlich sind CDDL und GPL nicht kompatibel zueinander.

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