Gartner: Wenig Chancen für Linux auf dem Desktop

Marktanteil soll sich bis 2008 von 1 auf 2,8 Prozent steigern

Laut Gartner haben Linux und andere Open-Source-Programme zwar viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, PCs mit Open-Source-Software konnten aber bisher keine große Zahl an Käufern für sich gewinnen. So zeigen Ergebnisse einer Umfrage, dass bisher erst 1 Prozent der PC-Anwender in Unternehmen Linux nutzt. Gartner rechnet damit, dass diese Zahl bis 2008 nicht über 3,2 Prozent steigen wird.

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Für die meisten Unternehmen sei ein Wechsel von Microsoft Windows zu Linux einfach zu teuer und hebe die Vorteile wieder auf, die der Einsatz von Linux berge, so Michael Silver, Vize-Präsident bei Gartner. Viele große Unternehmen hätten hunderte, wenn nicht tausende von Applikationen im Einsatz, auf die unter Linux nur mit hohen Kosten zugegriffen werden kann.

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Selbst in den "Emerging Markets" verlaufe die Adaption von Open Source im Desktop-Bereich nur schleppend. Oft würden Raubkopien von Windows als preiswerte Alternative zu Linux zum Einsatz kommen.

Größeres Interesse für Open-Source-Produkte sieht Gartner im öffentlichen Bereich, da der "Return on Investment" hier anders berechnet wird als in Unternehmen: Neben betriebswirtschaftlichen werden hier volkswirtschaftliche oder politische Ergebnisse mit einkalkuliert.

Gartner befragte dazu Besucher des Gartner Symposiums in den USA und Frankreich in Bezug auf deren Nutzung von Client-Betriebssystemen.

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tachauch 22. Aug 2005

Um die standardgebundenen Kosten zu senken. Diese Kosten entstehen z.B. in der...

SiLo 18. Aug 2005

Joah... Mit 15 hatte ich auch so gute Sprüche drauf.

Nameless 16. Aug 2005

Mark heißt hier nur DU! Trotzdem schön, dass du uns deine Selbstgespräche im Golem-Forum...

Melanchtor 12. Aug 2005

Nett wie zu erwarten. Da schreibst du, dass große Städte wie München auf GNU/Linux...



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