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SCOs UnixWare soll Linux-Code enthalten haben

Groklaw veröffentlicht Aussage von SCO-Mitarbeiter Erik W. Hughes. SCOs UnixWare enthielt offenbar bis Mai 2003 Teile des Linux-Kernels, das geht aus einer Aussage von SCO-Mitarbeiter Erik W. Hughes hervor, die in einer Abschrift auf Groklaw veröffentlicht wurde. Hughes bestätigt, dass SCOs "Linux Kernel Personality" Code des Linux-Kernel enthalten habe.
/ Jens Ihlenfeld
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Neben SCO bzw. Calderas Linux-Distributionen habe auch UnixWare in den Versionen 7.1.2 und 7.1.3 Linux-Code enthalten, so Hughes in seiner Aussage(öffnet im neuen Fenster) vor Gericht. SCO hatte UnixWare damals um die so genannte "Linux Kernel Personality" erweitert, mit der sich Linux-Applikationen unter UnixWare ausführen ließen.

Da Linux aber unter der GPL steht, die verlangt, dass jede abgeleitete Arbeit ebenfalls unter dieser Lizenz zu veröffentlichen ist, könnte SCO damit gegen die GPL verstoßen haben, denn UnixWare wurde unter einer proprietären Lizenz veröffentlicht. Unklar ist aber, ob die Art und Weise, wie UnixWare den Linux-Code überhaupt eingesetzt hat, eine abgeleitete Arbeit darstellt und somit die GPL wirklich verletzt wurde.

SCO wirft IBM vor, Unix-Code unerlaubt in Linux übernommen zu haben und sieht in Linux ein illegales Unix-Derivat.


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