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OSDL Patent Commons Project: Patente für Open Source

Initiative will Patente zum Wohle der Open-Source-Community sammeln

Die Open Source Development Labs (OSDL) starten mit dem "OSDL Patent Commons Project" eine Initiative, die Patentspenden an die Open-Source-Community sammeln will. In der Vergangenheit hatten verschiedene Unternehmen angekündigt, einzelne Patente nicht gegen Linux oder Open Source einzusetzen, wobei in der Regel recht enge Bedingungen an diese Versprechen geknüpft wurden.

Artikel veröffentlicht am ,

Diese Ankündigungen von Unternehmen wollen die Open Source Development Labs nun aufgreifen und in ihrem neuen "Patent Commons Project" zusammenführen. So soll eine zentrale Anlaufstelle entstehen, die "geistiges Eigentum" zum Wohle aller hält, erläutert OSDL-Chef Stuart Cohen das Projekt.

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Für viele sei allein der administrative Aufwand zu hoch, um einzelne Lizenzen an die wachsende Open-Source-Community zu geben. Diese Hürde will das OSDL aus dem Weg räumen und hofft, dass sich weitere Unternehmen dem Vorbild von IBM, Nokia, Novell, Red Hat und Sun anschließen.

Das OSDL will die Patente als Organisation, die sich dem Wachstum von Open Source verpflichtet hat, durchsetzen. Entwicklern will man die Sicherheit geben, dass die Patente nicht gegen Open-Source-Software eingesetzt werden. Die von diversen Unternehmen getragenen Open Source Development Labs beschäftigen prominente Open-Source-Entwickler wie Linus Torvalds (Linux) und Andrew Tridgell (Samba).

Um diese Ziele zu erreichen, soll eine Bibliothek und Datenbank aufgesetzt werden, die Patentspenden von Unternehmen sammelt. Aber auch andere rechtliche Lösungen wie Haftungsfreistellungsprogramme von Softwareherstellern sollen hier eingestellt werden. Zudem soll eine Sammlung von Software-Patent-Lizenzen und Software-Patenten zum Schutz der Open-Source-Community angelegt werden.

Unterstützt wird das Vorhaben unter anderem auch von Eben Moglen, Justiziar der Free Software Foundation und Leiter des Software Freedom Law Center.

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Melanchtor 11. Aug 2005

Und was machen die, wenn ein nicht-OSS Entwickler dagegen verstösst?


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