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Debian Common Core: Ein Debian für alle

Allianz will Unternehmenseinsatz von Debian forcieren

Mehrere große Linux-Anbieter und gemeinnützige Organisationen versammeln sich in der Debian Common Core Allianz (DCC ). Gemeinsam wollen sie einen einfachen, auf Standards basierenden Kern für Debian-basierte Linux-Distributionen entwickeln. Mit dabei sind credativ, Knoppix, LinEx, Linspire, MEPIS, Progeny, Sun Wah, UserLinux und Xandros. Nicht mit von der Partie ist unter anderem Ubuntu.

Artikel veröffentlicht am ,

Die DCC will den weltweiten Einsatz von Debian in Unternehmen forcieren, die Kompatibilität zwischen der wachsenden Community von Debian-Derivaten verbessern und zusammen mit dem Debian-Projekt die Distribution besser für den kommerziellen Einsatz rüsten. Dazu zählen auch feste Release-Zyklen und die Unterstützung des Linux Standard Base (LSB).

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Eine erste Version des Debian Common Core soll voraussichtlich im September erscheinen. Er soll auf Debian 3.1 alias Sarge basieren und LSB-zertifiziert sein. Er soll die Basis für künftige Distributionen der DCC-Mitglieder darstellen. Dabei wird die DCC Allianz als zentraler Ansprechpartner für Software- und Hardware-Anbieter fungieren, welche sicherstellen möchten, dass ihre Produkte mit Debian arbeiten.

"Debian GNU/Linux genießt bereits eine weltweite Akzeptanz und durch das abrundende Bindeglied des Common Core fördern wir den vermehrten Einsatz von Debian in der Unternehmenswelt", zeigt sich Debian-Gründer und -Vorstand der DCC Allianz Ian Murdock erfreut. "Ich habe über die Jahre mit vielen Firmen gesprochen, die mir erzählten, ihre Kunden fragen nach Debian, sie jedoch nicht wissen, wie sie reagieren sollen, weil sie nicht ausrechnen können, wie sie es supporten. Die DCC gibt ihnen hierfür eine Möglichkeit."

Dazu will die Allianz einen Debian Common Core schaffen, der sich an den Bedürfnissen der Unternehmenskunden orientiert und zusammen mit der Free Standards Group zertifiziert wird. Dabei stellt der Debian Common Core keine Linux-Distribution dar, er ist vielmehr ein "Basis-Debian-System", bestehend aus unerlässlichen Programmen oder Paketen von Debian GNU/Linux, die durch Ergänzungen der Mitglieder erweitert wurden, um die LSB-Zertifizierung zu erlangen.

Die Mitglieder der DCC Allianz sollen dabei von einer einzigen Software-Quelle pofitieren, die Erweiterungen, Patches und Sicherheits-Updates bereitstellt. Jedes Mitglied der DCC Allianz kann entscheiden, welche weiteren Komponenten es seiner speziellen zertifizierten Distribution hinzufügen möchte. Der Wettbewerb zwischen den Allianz-Mitgliedern um Marktanteile soll so weiterhin gewahrt bleiben.

Die DCC Allianz ist eine offene Entwicklungsanstrengung, die mit dem Debian-Projekt, der Free Standards Group, ihrer LSB-Arbeitsgruppe und anderen Institutionen zusammenarbeitet. Die Mitgliedschaft ist für weitere Teilnehmer mit einem Interesse an einer starken Debian-Plattform offen. Alle DCC-Erweiterungen werden an die Debian Community zurückgegeben.

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Per Hansen 05. Sep 2005

Buhmann? Eigendlich wurde nur danach gefragt, ob jemand weiß warum ubuntu nicht...

blubberwasser 10. Aug 2005

Jo, is schon klar. Ich war schon einen Schritt weiter. Sorry, war ein bisl konfus...


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