Red Hat überwacht Server

Monitoring-Modul für Red Hat Network

Red Hat erweitert das "Red Hat Network" um ein Monitoring-Modul, mit dem sich Server zentral überwachen lassen. Zudem wurde das "Red Hat Network Solaris Management" nun offiziell vorgestellt, mit dem sich auch Solaris-Systeme über das Red Hat Network verwalten lassen.

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Die webbasierte Systemmanagement-Plattform Red Hat Network soll mit dem neuen Monitoring-Modul nun auch Systemüberwachungsfunktionen bieten. Hinzu kommen Patch-Management, Rollback und Konfigurationsmanagement, die schon seit geraumer Zeit über das Red Hat Network zur Verfügung stehen.

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Kern des Monitoring-Moduls bilden die so genannten "Probes", mit denen Kunden das Einhalten von Grenzwerten überwachen können. Dabei können Probes Systeme, Netzwerkfunktionen oder Applikationen überwachen, wobei Red Hat zunächst 60 vorkonfigurierte Probes zur Verfügung stellt, darunter für viele Applikationen von Oracle, MySQL, Apache und BEA. Kunden sollen aber auch ihre eigenen Probes mit Hilfe mitgelieferter Werkzeuge erstellen können.

Die einzelnen Probes lassen sich dann zu "Probe Suiten" gruppieren. Diese Suiten können auf Gruppen von Systemen angewandt werden, wodurch Tausende von Probes mit nur einem Klick erstellt werden. Nach dem Einsatz einer "Probe Suite" können Kunden die Probe-Konfigurationen für alle Systeme anpassen, auf die eine Suite angewandt wurde.

Werden gesetzte Grenzwerte für eine Probe überschritten, erhält die für die Probe definierte Kontaktperson eine Warnmeldung per E-Mail oder Pager. Berichte geben darüber hinaus anhand von Grafiken zur Leistung einer Probe Aufschluss über die Nutzung von System-Ressourcen über einen bestimmten Zeitraum hinweg.

Mit dem "Red Hat Network Solaris Management" stellt Red Hat zudem ein Werkzeug bereit, um Solaris-Umgebungen zu patchen. Das "Red Hat Network Monitoring Modul" wie auch der plattformübergreifende Support sollen voraussichtlich gegen Ende August 2005 verfügbar sein.

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