Free Standards Group legt OpenPrinting-Spezifikationen vor

PAPI und JTAPI sollen Dokumentenverarbeitung vereinheitlichen

Die OpenPrinting-Workgroup der Free Standards Group (FSG) hat zur LinuxWorld zwei neue, offene Spezifikationen zum Zusammenspiel von Applikationen und Druckern unter Unix und ähnlichen Systemen vorgelegt. Beide, das "Print Application Programming Interface" (PAPI) und das Job Ticket Application Programming Interface (JTAPI), liegen in der Version 1.0 vor.

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Das "Print Application Programming Interface" stellt eine API mit Bindungen für C bereit, über das Applikationen auf einen Druckdienst zugreifen können. Dabei konzentriert sich die Version 1.0 auf grundlegende Druckdienst-Objekte und -Operationen, die von einer großen Zahl an Applikationen genutzt werden können, darunter das Erstellen, Löschen, Unterbrechen und Fortsetzen von Druck-Jobs.

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Die Schnittstelle ist unabhängig vom zu Grunde liegenden Druckdienst, Implementierungen liegen für RFC 1179, IPP, Solaris LP und CUPS vor und können bei SourceForge heruntergeladen werden.

Das "Job Ticket Application Programming Interface" stellt zudem eine abstrakte Schnittstelle bereit, über die Applikationen Job-Tickets zur Dokumentenverarbeitung lesen, schreiben und verändern können. Es bezieht sich dabei nicht nur auf das Drucken von Dokumenten, auch Scannen und Kopieren sind explizit mit einbezogen.

Beide Spezifikationen stehen unter openprinting.org zum Download bereit.

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