Spam-King zahlt 7 Millionen US-Dollar an Microsoft
Im Juli 2005 hatte Spamhaus Richter von der Liste der "Known Spam Operators" genommen. Die Einigung mit Microsoft setzt aber voraus, dass die von Richter im März 2005 beantragten Konkursverfahren abgelehnt werden, was Richter umgehend beantragen wolle. Künftig soll Richter keinen Spam an Personen verschicken, die nicht zuvor ausdrücklich dem Empfang entsprechender E-Mails zugestimmt haben.
Microsoft will 5 Millionen US-Dollar aus dem Schadensersatz von Richter in seine Partnerschaften für Internetsicherheit stecken, in deren Rahmen Microsoft mit Regierungen und Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet. Eine Million US-Dollar soll genutzt werden, um Kinder aus benachteiligten Familien mit einem Internetzugang zu versorgen.
Richter habe seine E-Mail-Werbepraxis im Dezember 2003 umgestellt, nachdem er von Microsoft und dem New Yorker General-Staatsanwalt verklagt wurde.
- Anzeige Hier geht es zu Hacking & Security: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.