Trend Micro fängt Spam auf Netzwerkebene ab
Die neuen Services sollen zunächst in den USA und Australien und dann sukzessive auch in anderen Ländern verfügbar sein. Das neue Angebot ist Resultat der Übernahme des auf IP-Filtering- und Reputation Services spezialisierten Unternehmens von Kelkea durch Trend Micro vor rund einem Monat.
Die neuen Anti-Spam-Dienste nutzen das "Trend Micro Threat Prevention Network". Dieses überwacht IP-Adressen hinsichtlich ihrer Reputation und bewertet, ob von bestimmten Adressen Spam verschickt wird oder nicht. Die Informationen werden in einer Datenbank gespeichert – laut Trend Micro eine der umfassendsten ihrer Art.
Die neuen Dienste ergänzen die bestehenden Spam Prevention Services (SPS) von Trend Micro genauso wie andere bestehende Anti-Spam- und Content-Filtering-Systeme. Das Blockieren von Spam an seiner Quelle soll das E-Mail-Aufkommen verringern und herkömmliche E-Mail-Filter-Systeme entlasten.
Die "Trend Micro Network Reputation Services" umfassen unter anderem eine Realtime Blackhole List (RBL) und einen Anti-Spam Service (NAS). Während die RBL Check-Listen verdächtiger IP-Adressen aus einer Open-Relay-Liste, einer Open-Proxy-Liste, einer Echtzeit-Blackhole-Liste sowie einer Dial-up-Nutzer-Liste verwendet, besteht NAS aus einer dynamischen Liste, über die Informationen von einer weiteren Datenbank abgefragt werden, die auf dynamische Verhaltensbeobachtungen verdächtiger Zombie-PCs spezialisiert ist.
- Anzeige Hier geht es zu Hacking & Security: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.