Star Trek Online - was die Entwickler planen
Zeitlich wird das Spiel nach dem Kinofilm Star Trek: Nemesis eingeordnet werden, die Spieler haben die Möglichkeit, sich innerhalb der Föderation eine Rasse auszuwählen. Im Gespräch sind neben den Menschen auch Vulkanier, Trill, Bajoraner und andere.
Um den Star-Trek-Gedanken stärker in den Vordergrund zu bringen, wird ein Player-versus-Player-Spiel (PvP) in der Welt von Star Trek Online nur eine Nebenrolle einnehmen. Die Holodecks werden jedoch diese Möglichkeit bieten können. Der ausführende Produzent Daron Stinnett schreibt in dem Entwicklungs-Blog(öffnet im neuen Fenster) von Star Trek Online, dass man sich mehr an die TV-Vorlagen halten möchte und weniger an typische Spiele.
Stinnet hält auch die Gewalt von Einzelspieler-Titeln ("individual violence") nicht für ein passendes Element für Star Trek Online. Für ihn bieten Onlinespiele die Möglichkeit, die Werte des Star-Trek-Universums besser darzustellen: die Community, das Teamwork, die Erkundung, Fraktionen, die Vielfalt und die Ränge von Star Trek.
Den Großteil der Zeit wird der Spieler in einem 20 Sektoren umfassenden Areal des Beta-Quadranten in der Nähe der Erde verbringen. Ein Sektor ist 400 Quadratlichtjahre groß. Je höher der Rang des Spielers ist, desto weiter weg kann er sich stationieren lassen. Die Spieler werden zudem Gelegenheiten bekommen, auch etwas tiefer in die Weiten des Weltraums vorzudringen.
Die Spieler werden später auch die Möglichkeit haben, eigene Schiffe zu besitzen, in der Zwischenzeit sind sie jedoch auf computergesteuerte Shuttles und Schiffe von Mitpielern angewiesen, die zwischen den "Hubs", den Anlaufpunkten des Spiels, verkehren. Auch Transporter sind zur Überbrückung kurzer Distanzen nutzbar, zumindest in der TV-Serie waren sie jedoch nicht unbedingt die sicherste Transportmethode.
Hubs können sowohl Raumstationen als auch Städte auf Planeten sein, auf denen die Spieler sogar selbst landen können. Das Landen und Erforschen von Planeten wird eine große Herausforderung für die Entwickler werden, sind doch Landungen auf einem Planeten seit dem letzten Teil von Elite meist nur mit Tricks realisiert worden (X2, Privateer, Freelancer).
Auch größere Schiffe, wie die Galaxy-Klasse(öffnet im neuen Fenster) (Enterprise D aus The Next Generation), sollen den Plänen zufolge hochstufigen Spielern zugänglich sein. Für die Nutzung des Schiffes braucht es verständlicherweise eine mehrere Spieler umfassende Brückenbesatzung. Es ist also nicht zu befürchten, dass jeder Bewohner sich irgendwann mit einer eigenen Enterprise im Universum bewegt. Die Größe der Schiffsbesatzung soll sich an die Filme bzw. Serien anlehnen. Wenn die Pläne so umgesetzt werden, können sich im Falle der Galaxy-Klasse bis zu 1.000 Charaktere auf dem Schiff befinden und dieses auch erkunden.
Star Trek Online befindet sich derzeit in der Vorproduktion. Welche Konzepte wirklich umgesetzt werden und welche fallen gelassen werden, steht also noch nicht fest. Von einer möglichen Beta ist das Spiel also noch weit entfernt, Perpetual Entertainment rechnet mit einer zwei Jahre andauernden Entwicklung, eine öffentliche Beta des Spiels ist frühestens in einem Jahr möglich.
Um die Community stärker in die Entwicklung einzubeziehen, soll noch Anfang 2006 eine neue Website entstehen. Das Spiel selbst wird voraussichtlich erst 2007 fertig. [von Andreas Sebayang]
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