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Wird Suse zur Community-Distribution?

Novell will Suse für externe Entwickler öffnen. Novell will externe Entwickler stärker in die Entwicklung von Suse Linux Professional einbeziehen und das bisherige Endkunden-Produkt so in Richtung einer Community-Distribution nach dem Vorbild von Red Hats Fedora lenken, berichtet das US-News-Magazin CNet. Erste Schritte sind für die kommende Woche geplant.
/ Jens Ihlenfeld
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Den Anfang will Novell mit einer ersten Beta-Version machen, die in der kommenden Woche erscheinen soll. Erstmals werde Novell Fehlerbereinigungen und Vorschläge von externen Entwicklern aufnehmen, zitiert CNet Greg Mancusi-Ungaro(öffnet im neuen Fenster) , Director für Linux- und Open-Source-Marketing bei Novell.

War Suse Linux Professional bislang als Retail-Box käuflich und mit Verzögerung als herunterladbares ISO-Image erhältlich, will Novell sein Produkt künftig offener gestalten. Im Frühjahr 2006 soll dann der dem Produkt zu Grunde liegende Quelltext zur Verfügung gestellt werden. Zudem will Novell öffentlich zugängliche Server zur Verfügung stellen, mit denen die Software aus den Quelltexten übersetzt werden kann.

Novell wolle dadurch vor allem für Applikations-Entwickler den Weg hin zu Suse erleichtern, so Mancusi-Ungaro weiter. Im Unterschied zu Fedora wolle sich Suse aber bemühen, die Software möglichst weit zu verbreiten, z.B. als Beilage in diversen Magazinen. Zudem sollen CDs bzw. DVDs auf Messen verteilt und auf Anfrage verschickt werden.


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