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Boykott-Aufruf: Finger weg vom Internet Explorer 7!

Paul Thurrott sieht im Internet Explorer ein Krebsgeschwür für das Web. Der Windows-Experte Paul Thurrott hat in einem aktuellen Beitrag auf seiner Webseite WinInformant.com dazu aufgerufen, den Internet Explorer 7 zu boykottieren, nachdem bekannt wurde, dass Microsoft auch in dem neuen Browser die aktuellen Web-Standards nicht vollständig unterstützen wird. Er empfiehlt der Internet-Gemeinschaft, statt dessen alternative Browser einzusetzen und dem Microsoft-Produkt den Rücken zu kehren.
/ Ingo Pakalski
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Besonders zeigt sich Paul Thurrott darüber verärgert(öffnet im neuen Fenster) , dass Microsoft mit dem Internet Explorer 7 die Chance verstreichen lässt, den Browser an die aktuellen Web-Standards anzupassen, nachdem der Browser mehr als 3,5 Jahre lang überhaupt nicht mehr von Microsoft gepflegt wurde.

Auslöser für den Boykott-Aufruf von Paul Thurrott war die Bekanntgabe von Chris Wilson, dem Leiter des "Web Platform Team" von Microsoft, dass auch die Final-Version des Internet Explorer 7 den Acid2-Test(öffnet im neuen Fenster) des Web Standards Projects nicht bestehen wird . Als Grund dafür nannte Wilson lediglich, dass dieser Punkt für die Microsoft-Entwickler keine hohe Priorität habe. Daher sei bereits kurz nach Erscheinen der ersten Beta-Version des Internet Explorer 7 klar, dass Microsofts Browser die aktuellen Web-Standards nur teilweise unterstützen wird.

Nach Auffassung von Paul Thurrott hat Microsoft bereits sehr viel Schaden damit angerichtet, dass der aktuelle Internet Explorer seit Jahren zahlreiche Web-Standards nicht unterstützt, so dass viele Webseiten-Entwickler Standards bewusst umgehen müssen, damit Webseiten auch auf dem Internet Explorer in passabler Form erscheinen. Thurrott ruft Internetnutzer und Web-Entwickler daher mit drastischen Worten zum Boykott des Internet Explorer 7 auf. Nach seiner Ansicht ist der Internet Explorer "ein Krebsgeschwür im Web, das bekämpft werden muss" . Daher empfiehlt er den Einsatz anderer Browser wie Firefox, Safari oder Opera.


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