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Indymedia-Server: Rackspace in Erklärungsnot?

EFF: Gericht forderte nur die Herausgabe nicht existierender Log-Files

Im Oktober 2004 wurden zwei Server-Festplatten des unabhängigen Journalisten-Netzwerks Indymedia vorübergehend beschlagnahmt. Zunächst war unklar, in wessen Händen die Platten geraten waren. Der Hoster Rackspace erklärte damals, die Platten seien auf Druck der italienischen Regierung herausgegeben worden. Doch die Electronic Frontier Foundation (EFF), die Indymedia in diesem Fall vertritt, meldet Zweifel an dieser Darstellung an, nachdem sie nun Gerichtsunterlagen einsehen durfte.

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Die Herausgabe der Server-Festplatten durch Rackspace führte dazu, dass mehr als 20 Websites des Indymedia-Netzwerks nicht erreichbar waren. Besondere Brisanz gewann der Vorgang aber dadurch, dass zunächst vollkommen unklar war, wer hinter der Beschlagahme steckte und was der Grund dafür war.

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Gerichtsakten bringen nun laut EFF den Provider Rackspace in Erklärungsnöte. Aus den Unterlagen geht hervor, dass der Provider per Gericht nicht zur Herausgabe von Festplatten oder Servern, sondern lediglich von Log-Files verpflichtet worden war. Zwar sei unklar, inwieweit auf informellem Wege Druck auf Rackspace ausgeübt wurde, der Aktenlage zu folge sei Rackspace aber deutlich weiter gegangen als nötig. Damit habe Rackspace zudem gegen den Datenschutz verstoßen, so die EFF.

Die angeforderten Log-Files hätten im Übrigen gar nicht existiert, so dass Rackspace nie hätte etwas herausgeben dürfen, so die EFF weiter. Zudem würden die Dokumente der Darstellung von Rackspace widersprechen, das Gericht hätte dem Hoster untersagt, öffentlich über die Forderung der Regierung zu sprechen.

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