Neue Standards für beschleunigte Handy-Grafik

OpenGL ES 2.0 für 3D-Beschleunigung und OpenVG für beschleunigte 2D-Grafik

Mit dem 3D-Standard OpenGL ES soll in der neuen Version 2.0 mobilen Endgeräten wie Handys und PDAs zu neuen Möglichkeiten in Sachen 3D-Grafik verholfen werden. Das neue API unterstützt unter anderem programmierbare Shader, wie sie neuere 3D-Chips für Handys bieten. Zugleich wurde mit OpenVG auch ein Standard für beschleunigte 2D-Grafik auf Handys vorgelegt, von dem Flash und SVG profitieren sollen.

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Das von der Khronos Group entwickelte API ist in verschiedene Spezifikationen aufgeteilt, die in Form von OpenGL ES 2.0, dem OpenGL ES 1.1 Extension Pack, EGL 1.2 und OpenGL ES-SC 1.0 nun wie geplant verabschiedet wurden. OpenGL ES definiert eine Untermenge von OpenGL speziell für mobile Endgeräte und kann lizenzfrei genutzt werden. Entsprechend stehen alle relevanten Spezifikationen kostenlos zum Download bereit.

OpenGL ES 2.0 kombiniert unter anderem eine Version der OpenGL-Shading-Language zum Programmieren von Vertex und Fragment-Shadern mit einem vereinfachten API für OpenGL ES 1.1. Allerdings ist die aktuelle Spezifikation noch vorläufig, sie soll in den nächsten sechs Monate in den Feinheiten den realen Implementierungen angepasst werden.

Mit dem OpenGL ES 1.1 Extension Pack steht zudem eine Reihe optionaler Erweiterungen bereit, die OpenGL ES um Funktionen für Hardware mit fest verdrahteten Funktionen ergänzen. OpenGL ES 2.0 verzichtet hingegen auf deren Unterstützung zugunsten programmierbarer Chips mit potenziell geringerem Stromverbrauch.

Für Bereiche wie Avionik und Automotive wurde zudem ein "Safety Critical Profile for OpenGL ES", kurz OpenGL ES-SC 1.0, vorgelegt. Es reduziert OpenGL ES 1.0 um Funktionen, die für sicherheitskritische Applikationen nicht notwendig sind. Es werden aber auch neue Funktionen eingeführt, um spezielle Geräte unterstützen zu können.

Auch die EGL-Bibliothek wurde überarbeitet; sie stellt eine Schnittstelle für die kontrollierenden Plattform-, Speicher- und Puffer-Resourcen bereit. In der neuen Version EGL 1.2 arbeitet die Bibliothek nahtlos mit OpenGL ES und OpenVG zusammen.

Mit OpenVG 1.0 wurde eine Spezifikation für beschleunigte 2D-Vektor-Grafik wie SVG und Flash vorgelegt. Damit sollen qualitativ hochwertige 2D-Inhalte auch mit Kantenglättung (Anti-Aliased) über die Hardware beschleunigt werden, wovon Flash und SVG dann profitieren können.

Entwickelt wurde OpenVG unter anderem von den Khronos-Mitgliedern 3Dlabs, ATI, Bitboys, BitFlash, DMP, Ericsson, Falanx, Hybrid Graphics, Ikivo, Imagination Technologies, Nokia, Nvidia, Motorola, PalmSource, Symbian und Sun. Die Partner betonen, dabei auf ein gutes Zusammenspiel mit OpenGL ES für 3D-Darstellungen geachtet zu haben.

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fischkuchen 03. Aug 2005

Bald im Kino: "Crazy Frog, unfrogged" Als diabolischer Gegenspieler: THE ROCK! Und als...

Robbson 02. Aug 2005

Hallo! Ja, ich habe auf eine Standardisierung von beschleunigter 2D und 3D Grafik für...

Mario 02. Aug 2005

... aber solche mobilen Fernsprechgeräte sind doch wirklich Unterschichten-IT. Gruß

Nuker 02. Aug 2005

Is doch nicht schlecht sowas. Man muss es ja nicht für Spiele verwenden (obwohl es sich...



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