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PhysX - Auch Softimage setzt auf Physik-Beschleuniger

3D-Grafik-Software Softimage XSI wird um PhysX-Unterstützung erweitert. Anlässlich der Grafikmesse Siggraph 2005 hat Ageia angekündigt, dass Softimage den Physik-Berechnungs-Chip PhysX in seiner auch für die Spieleentwicklung genutzten 3D-Grafik-Software XSI ab der kommenden Version 5.0 unterstützen wird. Entsprechende Steckkarten sollen demnach nicht nur in Spielen für realistischere Physik-Simulation, sondern dabei gleichzeitig für Entlastung des Prozessors sorgen.
/ Christian Klaß
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In Verbindung mit dem PhysX-Prozessor sowie dem zugehörigen Entwicklerpaket soll XSI 5.0 Designern dabei helfen, realistischere Charaktere und Spielumgebungen zu schaffen. Der Physik-Beschleuniger soll von XSI 5.0 direkt angesteuert werden und Grafikern zeigen, wie ihre Welt im Spiel inklusive der Physik-Simulation aussieht.

Der PhysX-Chip soll speziell für die Simulation von Festkörpern, Flüssigkeiten, Kleidung und Haaren sowie Kollisionsberechnungen optimiert sein und bei den dafür nötigen Berechnungen um ein Vielfaches effizienter und leistungsfähiger als PC-Prozessoren sein.

Ageia erwartet erste marktreife PhysX-Steckkarten gegen Ende 2005 – passend zur Auslieferung erster davon profitierender Spiele , die dafür auf Ageias Software-Physik-Engine NovodeX setzen müssen. Diese nutzt sowohl Dual-Core-Prozessoren als auch die PhysX-Karten, sofern vorhanden. Ageia erwartet Steckkarten-Preise von etwa 250,- bis 300,- US-Dollar, außerdem könnten die PhysX-Chips auch ihren Weg direkt auf Mainboards finden.

Nachtrag vom 2. August 2005, 16:10 Uhr:
In Verbindung mit Autodesks 3D-Software 3ds Max lässt sich PhysX ebenfalls nutzen. Dazu hat Ageia – ebenfalls auf der Siggraph 2005 – ein entsprechendes Plug-in angekündigt.


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