Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Selbstbau-WLAN-Antenne funkt 200 Kilometer weit

Wüste von Nevada wieder Schauplatz weiter WLAN-Verbindungen. Der diesjährige DEFCON Wi-fi Shootout in Nevada hat ein Siegerteam hervor gebracht, das mit einer modifizierten Parabolantenne unverstärkt eine Reichweite von 200 Kilometern per WLAN überbrücken konnte.
/ Jens Ihlenfeld
21 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die jungen College-Studenten aus Cincinnati (Ohio) haben als Team "iFiber Redwire" mit Hilfe einer modifizierten Satellitenschüssel mit einem Durchmesser von 12 Fuß (3,66 Meter) und einigen selbstgeschweißten Halterungen eine Verbindung zum Ziel aufgebaut.

Der schon zum dritten Male stattfindende Außenwettbewerb zur DEFCON Hacker Convention in Las Vegas fand auch dieses Jahr wieder in der Wüste statt. Das iFiber-Redwire-Team reiste mitsamt Freunden und Familie aus Ohio an.

In der Wüste baute das spätere Siegerteam eine riesige Antennenschüssel samt Halterungen auf. Ein Teil des Teams bezog auf der Spitze des Utah Hill in der Nähe des Beaver Dam Station Stellung. Im Südenwesten von Las Vegas, auf dem Mount Potosi machte der andere Teil halt. Die Distanz zwischen beiden Punkten beträgt nach Angaben der Veranstalter Luftlinie 125 Meilen. Die Funkverbindung, die 11 MBit/s erreichte, wurde über dieser Distanz aufgebaut.

Auch im nächsten Jahr soll wieder ein DEFCON Wi-fi Shootout organisiert werden.


Relevante Themen