Abo
  • Services:

Novell will SCOs Geld

SCO soll Einnahmen aus Linux-Lizenzen abführen

Im Streit mit SCO hat Novell sein Vorgehen verschärft. Das Unternehmen hatte gegen SCO geklagt, da nach Ansicht von Novell die Urheberrechte an UNIX, auf deren Basis SCO gegen IBM und Linux vorgeht, nicht bei SCO liegen. Nun pocht Novell auf weitere Vertragsklauseln, nach denen die Gelder aus neuen Lizenzverträgen von SCO mit Sun und Microsoft Novell zustehen.

Artikel veröffentlicht am ,

Bisher stritten Novell und SCO über die Auslegung von Vertragsklauseln, nach denen Novell, die einst UNIX-Rechte an SCO verkauft haben, noch immer das Urheberrecht an UNIX hält. Nach Auffassung von SCO hat Novell alle Rechte verkauft und kein Ansprüche und Mitspracherechte in Bezug auf SCOs UNIX-Lizenzgeschäft mehr. Novell sieht dies anders und ist der Ansicht, SCO nur sehr begrenzte Rechte an UNIX verkauft zu haben.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Meckenheim
  2. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen

Nun pocht Novell auf eine weitere Vertragsklausel, die sich auf neue, so genannte SRVX-Lizenzverträge bezieht, wie sie nach Ansicht von Novell jedes Unternehmen abschließt, das eine Linux-Lizenz von SCO erwirbt, darunter auch Sun und Microsoft. Die Linux-Lizenzen gewähren Nutzungsrechte an UNIX System V bzw. UnixWare.

An den Einnahmen aus solchen neuen Lizenzverträgen stehen Novell nach eigener Ansicht aber 95 Prozent zu, SCO darf nur 5 Prozent behalten. Da SCO aber bislang diese Abgaben nicht gezahlt habe, verstoße SCO gegen die entsprechenden Verträge, woraus Novell ableitet, das SCO nun 100 Prozent der Einnahmen abführen muss.

Novells neue Forderungen finden sich in aktuellen gerichtlichen Eingaben, die die Webseite Groklaw veröffentlicht hat.

Allein die Umsätze mit Sun und Microsoft schätzt Novell auf rund 25 Millionen US-Dollar, die Novell nun von SCO fordert. Besonders brisant: SCO verfügt laut Novell nur noch über rund 11 Millionen US-Dollar.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  4. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

@ 01. Aug 2005

SCO hat seinerzeit Xenix/x86 für MS entwickelt bzw. portiert, und dann später ganz für...

dbcb 01. Aug 2005

Tja, wie gesagt....bald ist "Game Over" für SCO und ich kann nicht sagen, dass ich...

@ 01. Aug 2005

...da es noch mehr solche "IP"-Firmen gibt, wäre es weiterhin gut: - wenn die anderen...


Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Filmkritik Ready Player One: Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke
Filmkritik Ready Player One
Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Steven Spielbergs Ready Player One ist eine Buchadaption - und die Videospielverfilmung schlechthin. Das liegt nicht nur an prominenten Statisten wie Duke Nukem und Chun-Li. Neben Action und Popkulturreferenzen steht im Mittelpunkt ein Konflikt zwischen leidenschaftlichen Gamern und gierigem Branchenriesen. Etwas Technologieskepsis und Nostalgiekritik hätten der Handlung jedoch gutgetan.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Filmkritik Tomb Raider Starke Lara, schwacher Film
  2. Filmkritik Auslöschung Wenn die Erde außerirdisch wird
  3. Vorschau Kinofilme 2018 Lara, Han und Player One

    •  /