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Rockstar im Streit mit Wohltätigkeitsorganisation

Jugend-Hilfsprojekt "Rawkstars" soll Marke verletzen

Das Entwicklerstudio Rockstar Games und sein Publisher Take-Two Interactive scheinen gerne im Rampenlicht zu stehen - nur haben sie, was sich schon beim Hot Coffee Mod zeigte, offenbar kein Händchen für gute Publicity: Wie ein Kolumnist der US-Zeitung Boston Globe schreibt, ist die sich an Kinder richtende Wohltätigkeitsorganisation Rawkstars wegen seiner Markenanmeldung ins Visier der Take-Two-Interactive-Tochter geraten.

Artikel veröffentlicht am ,

Rawkstars versorgt in Boston weniger betuchte Kinder kostenlos mit Musikinstrumenten sowie Musikunterricht und gewährt im Rahmen der Möglichkeiten auch finanzielle Hilfe für eine weitere Musikausbildung. Nach einer erfolgreichen Markenanmeldung haben nun Rockstar Games bzw. Take-Two Interactive im Rahmen einer 30-tägigen Frist wegen des gleich lautenden Namens und des fünfzackigen Sterns im Logo Einspruch eingelegt. Sie befürchten Schädigung und Verletzung der eigenen Marke durch die resultierende Verwirrung des Handels und der Öffentlichkeit. Dass Take-Two das selber nicht so ernst nimmt, zeigt dass der Publisher in seinem Einspruch selbst feststellt, dass Rawkstars die Marke im Geschäftsleben wenig bis gar nicht nutzt.

Rockstar Games gegen Rawkstars
Rockstar Games gegen Rawkstars
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Ein anderes national agierendes, ebenfalls in einem völlig anderem Bereich tätige US-Unternehmen hat im Gegensatz zu Rockstar und Take-Two keinen Einspruch gegen die Markenanmeldung von Rawkstars erhoben: Rockstar Incorporated. Der Energy-Drink-Hersteller aus Las Vegas hatte laut Boston-Globe-Kolumnist Alex Beam, der die Markenanfechtung seitens Rockstar und Take-Two als unseriös einstuft, seinerzeit auch keine Probleme mit der 2004 erfolgreich abgeschlossenen Markenanmeldung von Rockstar Games.

Während von Rockstar und Take-Two Interactive bisher keine Stellungnahme gegenüber dem Boston Globe erfolgte, glaubt der Rawkstars vertretende Anwalt Kent Seton, dass Rockstar/Take-Two nicht gewinnen werden. Der Rawkstars-Gründer Jonathan Jacobs sorgt sich laut der Zeitung allerdings, dass ihn der Rechtsstreit 2.000,- oder mehr US-Dollar kosten könnte. "Es könnte ein finanzieller Krieg werden, bei dem wir keine Aussicht auf einen Sieg haben", so Jacobs gegenüber Kolumnist Alex Beam. Man beschäftige hauptsächlich Freiwillige und habe nur einige Tausend US-Dollar auf dem Konto.

Ob das Geld nun im Markenrechtsstreit verpulvert wird oder den Kindern zugute kommt, liegt demnach letztendlich an Rockstar und Take-Two Interactive. Der Publisher hat wegen des in den USA von Elterngruppen, Politikern und Medien zum Skandal hochgekochten versteckten Sex-Minispiels in "Grand Theft Auto: San Andreas" eine Alters-Neueinstufung seitens der freiwilligen Selbstkontrolle ESRB hinnehmen, die im Handel liegenden Spiele zurückrufen und deswegen seine Umsatzerwartungen um einige Millionen US-Dollar senken müssen. Den Rechtsstreit mit Rawkstars dürften Publisher und Entwickler dennoch aus der Portokasse bezahlen können.



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Redfred 01. Aug 2005

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Du hast ja gar...

Bibabuzzelmann 30. Jul 2005

Lol, die hatte wohl noch nie Glück im Lotto ^^ http://www.winfuture.de/news,21607.html

fischkuchen 29. Jul 2005

Cillit BANG! ;)

Ric_Zero 29. Jul 2005

Zu einer Absicherung gehört aber auch die Verteidigung eigener Rechte. :) Wenn mein...


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