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SilentCool: Auch Asus kühlt Grafikkarten ohne Lüfter

Erste Karte mit neuer Heatpipe nächste Woche lieferbar. Asus stellt mit "SilentCool" eine eigene Lösung für die lautlose Kühlung von Grafikkarten vor. Das Konzept basiert auf einer herkömmlichen Heatpipe, bringt jedoch einige interessante Ideen im Detail.
/ Jens Ihlenfeld
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So ist die primäre Heatpipe, welche die Wärme von der GPU abführt, drehbar gelagert. Sie mündet in einen Kühlkörper aus feinen Kupfer-Finnen, der mitsamt der Heatpipe um 90 Grad gedreht werden kann. Damit lässt sich der Kühlkörper in einem Tower-Gehäuse beispielsweise in die Nähe der Gehäuselüfter bewegen.

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Asus verspricht sich von dem Design eine um 40 Grad Celsius kühlere GPU "als bei vergleichbaren Lösungen". Das Unternehmen nennt dabei nicht den Mitbewerber, mit dem hier verglichen wird. Lüfterlose Grafikkarten mit passiven Heatpipes bietet bisher unter anderem Sapphire an, Nachrüstlösungen kommen von Zalman und Thermaltake.

Bei dem von Thermaltake vorgestellten Kühler Schooner dürfte sich Asus auch die Idee einer externen Heatpipe ausgeliehen haben, denn die SilentCool-Karten können mit einer zusätzlichen Heatpipe bestückt werden, die unter Verlust des Nachbar-Slots der Grafikkarte aus dem Gehäuse ragt. Ob das Modul mitgeliefert wird, steht noch nicht fest. Laut Asus reduziert sich beim Anbringen dieses optionalen Moduls die Temperatur des Grafikchips nochmals um 6 Grad Celsius. Von dieser zweiten Pipe existiert bisher jedoch lediglich eine Zeichnung.

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Die erste Grafikkarte mit SilentCool hört auf den Namen "N6600GT /HTD /256MB". Der Terminologie von Asus folgend handelt es sich also um ein PCIe-Board mit dem GeForce 6600 GT samt 256 MByte Speicher und Ausgängen für analogen Monitor, DVI- sowie HDTV-Displays. Die Karte soll ab der kommenden Woche zu Preisen unter 220,- Euro in Deutschland erhältlich sein. Gegenüber anderen 256-MByte-Karten mit dem 6600 GT ist das lüfterlose Asus-Produkt also kaum teurer.

Derzeit ist die Kühlleistung von SilentCool noch schwer zu beurteilen – Karten mit dem 6600 GT sind recht genügsam in der Leistungsaufnahmen und benötigen noch nicht einmal eine externe Stromversorgung. Unbestätigten Angaben zufolge plant Asus aber auch eine Version des Systems mit einem neuen Nvidia-Chip. Um den bereits im Web aufgetauchten 7800 GT dürfte es sich dabei nicht handeln, dieser benötigt einen Strom-Beipass. Eher ist hier der noch nicht angekündigte 7600 wahrscheinlich. [von Nico Ernst]


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