Windows-Downloads nur noch nach Echtheitsprüfung
Lange Zeit hatte Microsoft die Funktion "Windows Genuine Advantage" getestet und diesen Probebetrieb nun beendet. Während des Probebetriebs war die Überprüfung der Windows-Lizenz noch freiwillig und man musste dazu seinen Produktschlüssel eingeben. Diese Überprüfung wird nun automatisch bei entsprechenden Downloads vorgenommen und der Freiwilligkeitsfaktor entfällt, verkündet Microsoft. Die Lizenzüberprüfung gilt für Downloads für Windows 2000 und XP, während andere Microsoft-Applikationen davon derzeit nicht abgedeckt werden.
Die Überprüfung per "Windows Genuine Advantage" wurde dafür von Microsoft nach Unternehmensangaben in Microsoft Update integriert, worüber Software-Updates oder Windows-Erweiterungen nur noch dann erhältlich sein werden, wenn der Anwender eine gültige Windows-Lizenz vorweisen kann. Ausgenommen von dieser Überprüfung sind sicherheitsrelevante Updates für Windows und auch Service Packs bleiben davon verschont.
Für Windows-Nutzer stellt Microsoft ein Angebot(öffnet im neuen Fenster) bereit, das sich vor allem an Käufer richtet, denen unwissentlich eine Windows-Raubkopie angedreht wurde. Füllen betroffene Personen einen so genannten Privacy-Report aus, übermitteln diesen zusammen mit Kaufbeleg und den gefälschten CDs an Microsoft, erhalten diese unter Umständen Vergünstigungen beim Kauf von Windows XP. Microsoft bietet dann Windows XP Home für 89,- Euro und Windows XP Professional für 139,- Euro an, sofern die Betroffenen die von Microsoft genannten Bedingungen erfüllen.
Die Gültigkeitsprüfung(öffnet im neuen Fenster) sammelt nach Herstellerangaben neben Serien- und Versionsnummer der Windows-Version Angaben zum PC-Hersteller sowie BIOS-Daten. Unter welchen Bedingungen diese Daten gesammelt und verwertet werden, wurde nicht angegeben.