EU: Vorratsdatenspeicherung gegen den Terror
Wie die Welt weiter berichtet(öffnet im neuen Fenster) , sehen die Pläne der Innen- und Justizminister der EU-Staaten vor, Telefon- und Internet-Daten auch ohne konkreten Verdacht bis zu drei Jahre auf Vorrat zu speichern. Dabei sollen neben Nummer, Name und Adresse des Nutzers auch Ziel, Datum, Zeit und Dauer der Gespräche bzw. Internet-Nutzung gespeichert werden, schreibt die Welt unter Berufung auf die "Direktive von EU-Parlament und EU-Rat".
Auch Art und Mittel der Kommunikation sollen gespeichert werden, so dass klar wird, ob es sich um Telefongespräch, eine SMS oder eine Konferenzschaltung gehandelt hat. Letztendlich gehe es der EU-Kommission um das Anfertigen von Bewegungsprofilen.
Die Telekommunikationsanbieter sollen für die dabei anfallenden Kosten "angemessen" entschädigt werden, heißt es weiter. Die dafür allein im klassischen Telefonbereich anfallende Datenmenge liege bei rund 8 TByte pro Jahr.



