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Steht auch Siemens Business Service SBS zum Verkauf?

Siemens-Vorstand: Verkauf von SBS "nicht ausgeschlossen"

Nach dem Verkauf von seiner Handysparte an BenQ will Siemens auch die Veräußerung seines IT-Dienstleisters Siemens Business Service SBS nicht ausschliessen. Der defizitäre Bereich wächst zwar, aber zufrieden ist Siemens nach einem Bericht des Tagesspiegels mit dem Ergebnis nicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Thomas Ganswindt, Mitglied des Siemens Zentralvorstands sagte dem Tagesspiegel, dass man "mit Freude [sehe], dass wir in dem Geschäft wachsen". SBS habe eine Reihe interessanter Aufträge akquiriert. "Das war lange Zeit nicht so. Aber mit der Ergebnissituation bei SBS sind wir überhaupt nicht zufrieden", fügte Ganswindt hinzu. SBS sei der maßgebliche Dienstleister im Konzern.

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Auf die Frage, ob der Verkauf von SBS somit ausgeschlossen sei, sagte Ganswindt dem Tagesspiegel: "Ich schließe nie irgendetwas aus - in keinem Bereich. Der Markt verändert sich sehr schnell."

Siemens Business Services ist ein IT-Service-Anbieter mit derzeit rund 36.100 Mitarbeitern in 40 Ländern. Im Geschäftsjahr 2004 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 4,7 Milliarden Euro - 76 Prozent wurden außerhalb des Siemens-Konzerns erzielt.

Der taiwanesische Konzern BenQ hat das gesamte Siemens- Mobiltelefongeschäft mit mehr als 6.000 Mitarbeitern weltweit übernommen. Siemens beteiligt sich im Gegenzug in kleinem Rahmen an BenQ und setzt auf eine intensive Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Konzern BenQ.

Siemens habe darauf geachtet, "einen Partner zu finden, mit dem wir auch Handys anbieten können", sagte Ganswindt dem Tagesspiegel. "Es gibt einen besonderen Einfluss, der nicht zu unterschätzen ist: Wir bringen BenQ Aufträge. Wir bauen für unsere Kunden komplette Netze und bieten die Handys im Paket dazu an", sagte Ganswindt.

Wenn Siemens bei BenQ einen signifikanten Anteil am Umsatz realisiere, dann sei das die stärkste Bindung, die man haben könne. "Und dann haben wir eine ganze Menge Einfluss." Es gebe im Management auf beiden Seiten ein klares Verständnis, "dass wir das Geschäft zusammen entwickeln".



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jam-bul 20. Aug 2005

vileich nach georgien wehre besere gesheft

@ 25. Jul 2005

BenQ ist kein Partner im Sinne eines Joint-Venture, sondern er kauft die Handysparte...


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