2 m Bilddiagonale und mehr mit LED-Hintergrundbeleuchtung
Vom Prototyp ausgehend kann man sich aber auch noch wesentlich größere Flächen vorstellen, da das System nach Angaben der Entwickler skalierbar ist. Die Hintergrundbeleuchtung soll aufgrund der geringen Leistungsaufnahme und der damit verbundenen minimalen Wärmeentwicklung keine Kühlventilatoren benötigen. Typischer Anwendungszweck sind LC-Displays und -Fernseher.
Die LED der Siemens-Tochter Osram soll inzwischen der heute üblichen Kaltkathoden-Fluoreszenz-Technik für LCD-Hintergrundbeleuchtung nahezu ebenbürtig sein. Laut Osram liegt die Verbrauchseffizienz nur noch 20 Prozent unter der der Kaltkathoden-Technik.
Die LED sind in Dünnfilmtechnik gefertigt und beinhalten eine Spiegelschicht, die für minimale Streuung innerhalb der LED sorgen soll und das Licht nur in die gewünschte Richtung hin abstrahlen lässt. In der nächsten Generation sollen die Dioden dünner und kosteneffizienter sein. Zukünftig soll auch der Farbfilter bei der LCD-Oberfläche der Displays wegfallen, da die Backlights dann von selbst das Display mit den einzelnen Primärfarben ansteuern.



