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Roadmap: AMD ab 2006 mit höherem Stromverbrauch?

Inoffizielles Dokument weist Änderungen mit Socket M2 aus. In einer nun aufgetauchten inoffiziellen Roadmap von AMD zeichnen sich deutliche Änderungen ab. Mit dem Socket M2, der dem Socket 939 im Jahr 2006 folgen soll, dürfen Athlons in Zukunft deutlich mehr Strom verbrauchen als bisher.
/ Christian Klaß
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Den Kollegen von Anandtech fiel(öffnet im neuen Fenster) eine Roadmap von AMD in die Hände, die erstmals die Änderungen rund um den Socket M2 deutlich aufzeigt.

Demnach will AMD den Sockel im ersten Quartal 2006 wechseln. Die CPUs werden nicht Pin-kompatibel sein, ein heutiger Athlon 64 X2 passt also nicht in den M2. Wie bereits erwartet, bringt M2 Unterstützung für DDR2 mit – und da der Speicher-Controller bei Athlons in dem Prozessor sitzt, müssen auch diese aktualisiert werden.

Das geschieht mit den neuen Cores "Windsor" und "Orleans", die aber nur einen Kern enthalten sollen. Anandtech versieht seine Angaben über die Taktraten mit einem Fragezeichen: Maximal 2,4 GHz sollen für einen theoretischen Athlon 64 4000+ mit Orleans-Core nötig sein. Gut möglich, dass AMD das hohe Rating über die DDR2-Leistung rechtfertigen will.

Bei den Dual-Cores steckt der Wermutstropfen in der neuen Roadmap: Die bisherigen Kerne namens "San Diego" werden für den Socket M2 nur ein neues Stepping erhalten – die "Revision F". Dafür hat Anandtech aus den Daten der Roadmap eine "Thermal Design Power" von maximal 125 Watt ausgerechnet. Bisher verbrauchen die aktuellen San Diegos höchstens 90 Watt.

Um diese Leistungsaufnahme noch unter Kontrolle halten zu können, plant AMD laut dem unautorisierten Dokument auch ein Throttling des Prozessors, wie es der Pentium 4 schon seit Jahren besitzt. Ob der Anwender in diesen Mechanismus eingreifen kann – was bei Intel nicht der Fall ist – steht jedoch noch nicht fest.

Ebenso wenig ist bekannt, wie lange AMD noch Socket-939-CPUs anbieten will. Bisher unterstützte AMD einen bereits abgelösten Prozessorsteckplatz noch jahrelang. [von Nico Ernst]


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