Radeon X800 GT gegen GeForce 6600 GT
Wie der Inquirer vermutet, wird ATI den X800 GT wohl eher leise einführen und das GT etwas anders verstehen als Nvidia – nicht als Mittelklasse einer Chip-Serien (6600 GT, 6800 GT), sondern eher als abgespeckten X800 Standard mit nur 8 statt 12 Pixel-Pipelines und im Grunde gleich hohen Taktraten. Den nicht genannten Quellen des Inquirer zufolge sollen die X800-GT-Karten mit einem 110-nm-R430Pro-Chip und 128 oder 256 MByte DDR1- oder GDDR3-Speicher bestückt sein.
Der von ATI gegenüber Golem.de nicht kommentierte Bericht(öffnet im neuen Fenster) nennt einen Grafikchip-Takt von 392 MHz (X800 Standard: 400 MHz) und einen Speichertakt von 350 MHz. Ob auch eine AGP-Version der X800-GT-Grafikkarten kommen wird, bleibt ebenso abzuwarten, wie ATIs offizielle Einführung der PCI-Express-x16-Version.
Mit der X800 GT scheint ATI den überaus erfolgreichen Mittelklasse-Grafikkarten mit Nvidias GeForce 6600 GT (ebenfalls 8 Pixel-Pipelines) auf die Pelle rücken zu wollen. Zudem sollen die für den Unter-200-Euro-Bereich erwarteten X800-GT-Karten Crossfire-fähig sein und sich wie die Konkurrenz auf PCI-Express-Boards mit zwei Grafiksteckplätzen auch paarweise für höhere Grafikleistung nutzen lassen.



