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PlayStation 3: Entwicklerpaket erweitert

Sony Computer Entertainment kauft ProDK-Entwickler. Damit es Spieleentwickler einfacher haben für die PlayStation 3 zu entwickeln, wird Sony Computer Entertainment die Tools von verschiedenen Unternehmen aus einer Hand anbieten – eine Vereinbarung diesbezüglich wurde etwa mit Epic Games getroffen. Außerdem wollen die Japaner den erfahrenen britischen Middleware-Entwickler SN Systems schlucken, um dann deren Software in das PS3-Entwickler-Kit zu integrieren.
/ Christian Klaß
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SN Systems und Sony Computer Entertainment haben bereits eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Sonys PlayStation-Team ist vor allen an der Entwicklungsumgebung ProDG von SN Systems interessiert. Diese beinhaltet die nötigen Build-Tools (Assembler, C/C++-Compiler und Linker) und Debugger und erlaubt eine Visual-Studio-Integration.

ProDG gibt es bisher für die PlayStation 2, die PlayStation Portable (PSP) und die Nintendo-Systeme GameCube, Nintendo DS und Game Boy Advance. Die in Entwicklung befindliche PS3-Version von ProDG soll nun in Sonys eigenes PS3-Entwicklungs-Kit integriert werden. Davon sollen vor allem die vielen Entwickler profitieren, deren PS2-Titel schon mit ProDG entstanden sind. Was mit den ProDG-Kits für die Nintendo-Systeme wird, wurde bisher nicht gesagt.

Damit für die PlayStation 3 entwickelnde Spielestudios nicht mit verschiedenen Unternehmen Verträge schließen müssen, wird Sony Computer Entertainment in Zukunft auch Epics 3D-Engine Unreal Engine 3 sowie die Physik-Engines von Ageia (PhysX bzw. NovodeX) und Havok aus einer Hand anbieten.

Die PlayStation 3 soll im Frühjahr 2006 erstmals auf den Markt kommen. Bisher hat Sony noch nicht verkündet, ob die neue Konsole wie Microsofts Xbox 360 (ab Weihnachten 2005) fast zeitgleich in allen Regionen erscheinen wird, oder erst nur in Japan und dann in den nächsten Monaten auch im Rest der Welt.


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