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AN.ON: Anonymisierungsdienst JAP mit neuen Funktionen

Neue Version unterstützt nun auch das Onion-Routing-Netz TOR. Das AN.ON-Projekt der Universität Dresden hat eine neue Generation seines Anonymisierungs-Proxy JAP in Betrieb genommen. Die neue stabile JAP-Version 00.05.001 verspricht eine unter anderem deutliche Verbesserung hinsichtlich Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit sowie Unterstützung des ebenfalls beliebten und von der Electronic Frontier Foundation (EFF) unterstützen Anonymisierungsdienstes TOR.
/ Jens Ihlenfeld
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Nutzer von TOR(öffnet im neuen Fenster) können nun JAP ebenfalls als Zugangssoftware verwenden. Dazu ist es lediglich erforderlich, JAP als SOCKS-Proxy in die zu anonymisierende Anwendung einzutragen. Alternative Installationsmethoden von TOR sind wesentlich aufwändiger.

Zudem soll JAP jetzt auch das Problem lösen, dass der Zugriff auf AN.ON für Internetsurfer aus einigen totalitären Staaten von deren Regierung geblockt wird. Hintergrund ist, dass AN.ON meist der einzige Weg für diese Menschen ist, regimekritische Seiten wie Amnesty International zu erreichen, die ebenfalls blockiert werden.

Mit Hilfe der neuen AN.ON-Peer-To-Peer-Forwarding-Technik können JAP-Nutzer zudem eine bestimmte Bandbreite ihrer anonymen Internetverbindung für andere Internetsurfer freigeben. "Damit bieten sie einen unabhängigen Zugangspunkt zum Internet an und leisten ihren Beitrag zur Freiheit des World Wide Web" , so die Entwickler.

Ältere Versionen der Software werden zukünftig nicht mehr unterstützt.


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