Amazons Marketplace: Gefälschte Verkaufs-E-Mails in Umlauf

Betrüger wollen Versand von Waren anstoßen

Nutzer der Handelsplattform Marketplace von Amazon.de sind in das Visier von Betrügern geraten. Im Internet wurden gezielt gefälschte E-Mails versendet, die einem Verkäufer suggerieren, ein über Amazons Marketplace angebotenes Produkt sei verkauft worden und müsse nun versendet werden. Der deutschsprachige Text einer solchen E-Mail weist jedoch derartig viele Fehler auf, dass dies bereits ein deutliches Warnsignal ist und auf eine Fälschung hindeutet.

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Seit längerer Zeit bietet Amazon.de über ihren Online-Shop Privatpersonen und Unternehmen die Möglichkeit, gebrauchte Waren sowie neue Artikel über den Bereich Marketplace zum Verkauf anzubieten. Die Angebote erscheinen in den auf Amazon.de gelisteten Waren, so dass etwa gebrauchte CDs, DVDs, Bücher oder andere Dinge für Amazon-Kunden leicht gefunden werden können.

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Wer sich für einen Artikel auf Marketplace interessiert, kann leicht die angegebene E-Mail-Adresse des Verkäufers erfahren. Diesen Umstand machen sich Betrüger zu Nutze und versenden gefälschte E-Mails, in denen behauptet wird, ein vom Verkäufer angebotener Artikel wurde verkauft und müsse nun an die in der E-Mail angegebene Postanschrift versendet werden. Üblicherweise informiert Amazon Marketplace-Verkäufer per E-Mail über den Verkauf von Artikeln und fordert darin zum Versand der bestellten Ware auf.

Eine in deutscher Sprache gehaltene und Golem.de vorliegende E-Mail der Betrüger fällt durch sehr viele Fehler auf. Der E-Mail-Text legt die Vermutung nahe, dass hier ein Übersetzungsprogramm zum Einsatz kam, wodurch Worte wie "Hilfe Schreibtisch" erklärt werden können, was vermutlich ursprünglich einmal der englische Begriff "Helpdesk" war. Neben solchen bereits offensichtlichen Übersetzungsfehlern weist der E-Mail-Text aber auch viele grammatikalische und sprachliche Absonderheiten auf, so dass entsprechende Fälschungen leicht daran erkannt werden können.

Zudem listet der Text eine ominöse E-Mail-Adresse (customercenter_amazon.de@europe.com), die Opfer in den Glauben versetzen soll, hierbei handele es sich um eine Kontaktadresse von Amazon. Auch die gefälschte Absenderadresse stimmt nicht mit der überein, die normalerweise originale Verkaufsbestätigungen von Amazon aufweisen.

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Auch wenn die derzeit in Umlauf befindlichen Fälschungen von Marketplace-Verkaufsbestätigungen leicht zu erkennen sind, zeichnet sich ab, dass auch solche Nutzer vor Versand eines Artikel umsichtig die betreffende Verkaufs-E-Mail prüfen sollten. Im Zweifelsfall sollte man sich auf der Amazon-Homepage in sein Verkäufer-Konto einloggen und die dort zu findenden Informationen berücksichtigen.

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c.b. 24. Jul 2005

Wer sich freiwillig mit amazon angibt, möge seinen rechner verkaufen. Die Schlauheit des...

John Doe 22. Jul 2005

You got it! Die Jungs, die hinter solchen Tricksereien (Phishing Mails, Viren, Würmern...

DoM^TheLegacy 22. Jul 2005

Wenn dies der Fall wäre würden solche gefälschten Mails bald weniger gefährlich sein...

Stefan Steinecke 21. Jul 2005

einem Marketplace-Verkäufer. Die Jungs liefern nicht -und "kürzen" dann die...



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