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Panasonic: 8-Megapixel mit 4fach-Zoom im Kompaktgehäuse

16:9-Aufnahmen als Standbild und Video. Die Panasonic Lumix DMC-LX1 ist zwar eine Kompaktkamera, verfügt aber dennoch über einen 8,4 Megapixel-Sensor und kann auch Aufnahmen und Filme im 16:9-Format aufzeichnen. Die 8,4 Megapixel liefern Fotos in einer Auflösung von maximal 3840 x 2160 Pixel.
/ Andreas Donath
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Die Weitwinkel-Charakteristik des 4x-Zoomobjektivs bietet eine nach Kleinbildmaßstäben gerechnete Brennweite von 28 bis 112 mm bei F2,8 bis 4,9. Zudem ist noch ein optischer Bildstabilisator verbaut worden.

Ein kleiner Umschalthebel am Objektiv macht aus dem Gerät bei Bedarf eine 7- Megapixel-Kamera mit 32 bis 128 mm- Zoom für das klassische 3:2-Fotoformat oder eine 6-Megapixel-Kamera mit 34 bis 136 mm im digital-typischen 4:3-Format. 8- Megapixel-Bilder im 16:9-Format können von der LX1 auch nachträglich in die kleineren Formate umgerechnet werden.

Das Display der Kamera bietet eine Diagonale von 2,5 Zoll und zeigt 207.000 Pixel. Die Kamera bietet neben Automatik- und Programmbelichtungsfunktionen auch manuelle manuelle Einstellmöglichkeiten an. Die LX1 verfügt jetzt insgesamt über 15 Motivprogramme inklusive Makro-Modus für Nahaufnahmen ab 5 cm.

Zur Bedienung wurden anstelle der üblichen Knopf-Serien ein winziger Joystick und ein in alle Richtungen frei beweglicher Display-Cursors verwendet. Damit sollen schnelle Wechsel zwischen den verschiedenen Fokussierarten AF, Macro-AF und MF ebenso möglich wie die manuelle Entfernungseinstellung selbst. Neuartig ist eine analoge Balkenanzeige am Bildrand, die bei manueller Fokussierung in Echtzeit über die aktuelle Schärfentiefe je nach gewählter Brennweiteneinstellung und Entfernung informiert. Mit dem Joystick können auch schnelle Wechsel zwischen oft genutzten Einstellungen wie ISO-Empfindlichkeit, Bildgröße und -qualität einstellen.

Die LX1 erlaubt beim Autofokus die Wahl von 9-Punkt-, 3-Punkt-Highspeed-, 1 Punkt (Großfeld)- und Spot-Autofokus. Der 1- Punkt-AF arbeitet wahlweise im Normal- oder Highspeed-Modus. Das Einfrieren des LCD-Monitorbildes beim Fokussieren mit Highspeed-AF soll weitestgehend reduziert worden sein. Mit dem 1-Punkt (Großfeld)-AF im Normal-Modus soll es hingegen auch während der Fokussierung nicht mehr zu einem Einfrieren des Monitorbildes kommen.

Die Kamera arbeitet mit einer Auslöseverzögerung von 0,01 Sekunden und belichtet Bildserien mit 3 Bildern pro Sekunde bei höchster Auflösung. Die unbegrenzte Serienbelichtungsfunktion ermöglicht ununterbrochenes Fotografieren, bis die verwendete Speicherkarte voll ist.

Die ISO-Empfindlichkeit rangiert zwischen ISO 80, 100, 200 und 400 und die Belichtungszeiten zwischen 1/2000 und 60 Sekunden. Der Weißabgleich erfolgt automatisch oder manuell, wobei es einige Fest-Einstellungen gibt und auch die Möglichkeit der Selbstmessung. Dazu kommt eine manuelle Fein-Einstellung von plus-minus 1500 Kelvin in 150 K-Stufen.

Ein kleiner Blitz ist ebenfalls integriert. Er bietet eine Reichweite von bis zu 4,1 m (Weitwinkel) bzw. 2,3 m im Telebereich. Die Akku-Kapazität liegt bei ca. 240 Fotos (nach CIPA-Standard).

Derzeit gibt es noch keine reinen Fotodrucker für das 16:9-Format, mit einem normalen Drucker kann man natürlich auch solche Bilder zu Papier bringen. Unter fotoservice.panasonic.de(öffnet im neuen Fenster) bietet Panasonic in Kooperation mit dem Großlabor CeWe Color einen eigenen Online-Print-Service für das Format an. Mit der Fuji FinePix F810 gibt es übrigens noch eine weitere Kamera, die auch im 16:9-Format arbeiten kann.

Die Kamera speichert auf SD-Card und bietet eine USB- und eine TV-Schnittstelle. In der Video-Funktion sind Aufnahmen im 16:9-Format mit 848 x 480 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde möglich. Auch im VGA-Format kann man Videoaufnahmen anfertigen.

Die Kamera misst 105,7 x 55,8 x 25,6 mm und wiegt leer 185 Gramm. Die Panasonic Lumix DMC-LX1 soll ab September 05 in Silber oder Schwarz für ca. 599,- Euro im Handel erhältlich sein.


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