Infineon: Hauptbeteiligter entlastet Ex-Chef Schumacher

Schumacher soll nichts von Schmiergeldzahlungen gewusst haben

Beim Spektakel um Schmiergeldzahlungen wird Infineons Ex-Vorstandschef Ulrich Schumacher von einem der Hauptbeteiligten entlastet. "Gar keine" Rolle habe Schumacher gespielt, als Infineon die Verträge mit der Sportsponsoringfirma BF Consulting geschlossen habe, sagte BF Consulting-Chef Udo Schneider der Wochenzeitung Die Zeit.

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Schumacher habe auch von den umstrittenen Zahlungen von BF Consulting an den zurückgetretenen Infineon-Vorstand Andreas von Zitzewitz nichts gewusst. "Das waren Dinge, die habe ich mit Zitzewitz allein abgewickelt." Infineon-Aufsichtratschef Max Dietrich Kley hatte hingegen behauptet, Schumacher und Schneider seien anscheinend eng befreundet. Gegen diese Behauptung soll Schumacher rechtliche Schritte angedroht haben.

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Gegen Zitzewitz laufen Ermittlungen aufgrund von Vorwürfen seitens Udo Schneider, Geschäftsführer der BF Consulting GmbH, im Zusammenhang mit Zahlungen zu Sponsoringverträgen im Bereich Motorsport. Ihnen wird vorgeworfen, von einem Schweizer PR-Fachmann sechsstellige Vermittlungsprovisionen für die Anwerbung von Sponsoring-Partnern bei Motorsport-Veranstaltungen erhalten zu haben, die angeblich nicht versteuert wurden. Dr. von Zitzewitz erklärte daraufhin seinen Rücktritt als Vorstandsmitglied.

Gegenüber der Zeit sprach Udo Schneider von einem über acht Jahre hinweg gewachsenen engen Verhältnis zu Schumacher. Schneider: "Die gleiche enge Freundschaft bestand ... auch zu Zitzewitz". Auf die Frage, ob seine Freundschaft zu Schumacher erledigt sei, sagte er: "Wir haben uns seit Monaten nicht gesehen, aber wir telefonieren ab und zu miteinander."

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