Bundesminister Clement startet Breitbandatlas
Mit dem Portal will das Ministerium neben Erklärungen zu allen wichtigen Breitbandtechniken - DSL, Glasfaser, TV-Kabel, Powerline, WLAN/WiMAX, UMTS und Rundfunk-Techniken - auch Informationen zu rechtlichen Zusammenhängen und Sicherheitsaspekten bieten. Ergänzend zum Portal stehen drei weitere Websites mit Breitband-Informationen für Existenzgründer, Unternehmer und Senioren zur Verfügung.
Mit dabei ist auch ein Breitbandatlas, der die Verfügbarkeit entsprechender Angebote aufzeigen soll. Er ermöglicht eine Recherche von Breitband-Techniken auf Gemeindeebene nach Anzahl und Verfügbarkeit. Dazu wurden die Daten von über 100 Anbietern berücksichtigt.
In einer ersten Stichprobe konnte der Breitbandatlas aber nicht überzeugen. Noch scheint man hier mit erheblichen Softwareproblemen zu kämpfen.
"Breitband ist ein Zukunftsmarkt. Mit Hilfe unseres neuen Breitbandatlas können die Nutzer sich auf Gemeindeebene jetzt schnell, aktuell und anbieterunabhängig über die Breitbandversorgung in Deutschland informieren. Hierdurch wollen wir die Nachfrage nach Breitbandtechnologien stärken und Breitband-Anbieter zu Investitionen in die Erschließung bisher nicht versorgter Gebiete anregen. So wollen wir die derzeit noch bestehende Fokussierung auf DSL schrittweise überwinden" , erläutert Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement (SPD) das Projekt, das einen Beitrag im Rahmen der Breitband-Offensive von Politik und Wirtschaft darstellen soll. Kernziel ist eine 50-prozentige Verbreitung von schnellen Internetzugängen bei privaten Haushalten noch vor 2010 sowie eine stärkere Nutzung von Breitband in Unternehmen.