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PHPfaces für komplexe Web-Applikationen

IBM bringt Service Data Objects von Java nach PHP. Das Projekt PHPfaces will eine PHP-Bibliothek für komplexe Web-Frontends entwickeln. Dazu erlaubt es PHPfaces, ein objektorientiertes GUI als Schnittstelle zum Benutzer der Web-Applikation zu erstellen. Derweil bringt IBM das aus Java stammende Konzept der Service Data Objects (SDO) nach PHP.
/ Jens Ihlenfeld
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PHPfaces setzt auf PHP, HTML, CSS und rudimentäres JavaScript. Die entsprechenden Klassen sollen sich letztendlich allein oder eingebettet in komplexen Umgebungen nutzen lassen. Ähnlich wie bei AJAX-Applikationen ist es dabei nicht notwendig, die jeweilige Webseite neu zu laden, um neue Daten einzubinden.

Eine erste Version der PHPfaces kann über die Projektseite(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.

Derweil wartet IBM mit einem Prototypen von Service Data Objects for PHP(öffnet im neuen Fenster) auf. Basierend auf der SDO-2-Spezifikation von Java(öffnet im neuen Fenster) wurde diese aber an PHP angepasst.

SDO stellt ein einheitliches API zur Manipulation von Daten aus heterogenen Datenquellen bereit und erlaubt auch gleichzeitige Änderungen an einzelnen Objekten. Dazu wird eine History geführt, die helfen soll gegebenenfalls auftretende Konflikte zu beseitigen. Neben der SDO-Runtime stellt IBM auch Prototypen für zwei Data Access Services (alias Data Mediators) zur Verfügung, die relationale und XML-Datenquellen unterstützen.

IBM will den Code unter der Apache 2 Lizenz über die PHP Extension Community Library (PECL) anbieten.


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