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JVC stellt MPEG2-Camcorder mit Festplatten bis 30 GByte vor

Bis zu 36 Stunden Aufnahme auf eine Festplatte. JVC Japan hat mit den Festplatten-Camcordern GZ-MG70, GZ-MG50 und GZ-MG40 seine Everio-Serie erweitert. Die Geräte sind im Vergleich zu ihren Vorgängern mit deutlich höheren Festplattenkapazitäten ausgerüstet und sorgen so für eine längere Aufnahmemöglichkeit. Die Geräte verfügen allesamt über ein 1-CCD-System und zeichnen außer MPEG2-Video auch noch Fotos mit je nach Modell bis zu 2 Megapixeln Auflösung auf.
/ Andreas Donath
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Der Everio-Camcorder GZ-MG40 verfügt über eine 20-GByte-Festplatte im 1,8-Zoll-Format, während im GZ-MG70 und GZ-MG50 jeweils 30 GByte Speicherkapazität vorhanden sind. Wechselbar sind die Platten nicht. Der Unterschied zwischen dem 70er und dem 50er Gerät liegt vor allem in der Auflösung des CCDs – der GZ-MG70 verfügt über 2,12 Megapixel, während sich der GZ-MG50 mit 1,33 Megapixeln zufrieden geben muss. Diese Auflösungen kommen aber nur im Fotobereich voll zum Tragen, im Videobereich bietet das bessere Modell 1,23 Megapixel und die beiden kleineren Geräte 0,69 Megapixel Auflösung.

In höchster Qualität ermöglichen die 30-GByte-Geräte eine Aufnahmekapazität von 7 Stunden und 10 Minuten und in einem niedrigeren Qualitätslevel 37,5 Stunden. Das 20-GByte-Gerät schafft immerhin noch 4 Stunden 50 Minuten respektive 25 Stunden. Damit die Festplatte nicht beschädigt wird, wurde eine Schockdämpfung mit Stoß-absorbierenden Gels sowie mit einem 3-D-Bewegungssensor realisiert. Letzterer soll ein Herunterfallen des Gerätes erkennen und sofort die Platte ausschalten.

Im Golem.de-Kurztest hatten die Vorgänger mit Microdrive-Speicher zumindest das Problem, dass die Gehäuse sehr heiß wurden – zwar nicht dort, wo man sie beim Filmen anfasst, aber dennoch so, dass man sich beim Filmen im Sommer Gedanken über die Langlebigkeit des Systems macht.

Der Zoom der Kameras rangiert beim GZ-MG70 im Brennweitenbereich von 48,7 bis 487 mm (bezogen auf KB) und bei GZ-MG50 und GZ-MG40 zwischen 38,9 und 389 mm jeweils bei Anfangsblendenöffnungen von f1,8 im Weitwinkel bzw. f2,2 im Telebereich.

Der MG70 benötigt mindestens 22 Lux für Aufnahmen und die beiden anderen Modelle verlangen mit 15 Lux erheblich weniger Licht. Das 2,5-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 112.000 Pixeln, einen optischen oder elektronischen Sucher sucht man vergebens.

Mit der USB-2.0-Schnittstelle sollen 60 Minuten Videoaufnahmen in 10 Minuten überspielbar sein. Als Zubehör gibt es neben Akkus, Schultergurten und Taschen einen 0,7x-Weitwinkelaufsatz sowie einen 1,4x-Telekonverter.

Die MG70 misst 71 x 70 x 109 mm und die beiden anderen Modelle 67 x 70 x 109 mm. Je nach verwendetem Akku sind Laufzeiten von rund einer Stunde (Lithium-Ionen- Akku im Lieferumfang) bis hin zu 7 bis 8,5 Stunden möglich. Der GZ-MG50 sowie der GZ-MG40 wiegen 320 Gramm, während der GZ-MG70 ungefähr 390 Gramm auf die Waage bringt.

Preise teilte JVC selbst für den japanischen Markt nicht mit. Dort sollen die Geräte im August bzw. September 2005 erscheinen. In Europa kommen Ende August 2005 erst die in Japan schon erhältlichen Modelle GZ-MG20 (799,- Euro), GZ-MG30 (899,- Euro) sowie auch die für Japan neuen Modelle GZ-MG40 (899,- Euro) und GZ-MG50 (999,- Euro) auf den Markt, wobei die genannten Preise laut JVC noch als vorläufig gelten und sich dementsprechend noch ändern können. Das Topmodell GZ-MG70 wird erst später nach Europa kommen, einen Preis konnte JVC deshalb noch nicht nennen.


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