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Itanium mit schnellerem FSB

667 statt bisher 400 MHz. Intel hat seinem 64-Bit-Monster Itanium einen neuen Front-Side-Bus spendiert. Dieser arbeitet jetzt mit 667 MHz, und auch der nächste Itanium-Kern "Montecito" soll mit dieser Geschwindigkeit arbeiten.
/ Jens Ihlenfeld
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Die aktuelle Itanium-2-Generation mit Madison-Kern wird damit um zwei neue Modelle erweitert. Die Version mit 1,66 GHz und 9 MByte Cache kostet bei einer Abnahme von 1.000 Stück 4.655,- US-Dollar, die Variante mit 6 MByte Cache 2.194,- US-Dollar.

Für den höheren Bustakt sind auch neue Chipsätze nötig. Entsprechende Bausteine hat laut Intel als erstes Unternehmen Hitachi entwickelt. Die Japaner wollen im August eine neue Linie der BladeSymphony-Server vorstellen, die mit den neuen Itaniums ausgestattet ist.

Intel bestätigte mit der Einführung des neuen Itanium-Bustakts auch, dass der für Jahresende erwartete Dual-Core-Itanium mit Montecito-Kern ebenfalls mit einem FSB-Takt von 667 MHz arbeitet. Aus einer inoffiziellen Intel-Roadmap geht weiter hervor, dass auch die Montecito-Version für zwei Prozessor-Sockel namens Millington mit FSB-Takten von 400, 533 oder 667 MHz arbeiten wird.

Die drei verschiedenen Bustakte sind für die Itanium-Strategie auch weiterhin nötig, da die Itanium-Prozessoren stets sockelkompatibel sind. So lassen sich beispielsweise die aktuellen Supercomputer der NASA oder des Leibniz-Rechenzentrums in München 2006 mit Montecito-CPUs bestücken, was dann effektiv die Zahl der Kerne verdoppelt und die Rechenleistung deutlich steigert. [von Nico Ernst]


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