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Utnubu - Ubuntu mal anders herum

Joachim Breitner will Ubuntu-Pakete in Debian integrieren. Debian-Entwickler Joachim Breitner will das auseinander driften von Debian und Ubuntu verhindern. Dazu gründete(öffnet im neuen Fenster) er das Projekt Utnubu, das die Teile von Ubuntu nach Debian bringen soll, die in Debian fehlen.
/ Jens Ihlenfeld
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Dabei ist der Name Programm: "Utnubu" steht für Ubuntu nur umgekehrt. Anders als Ubuntu, das auf Debian basiert und sich dessen Basis bedient, soll Utnubu die Teile von Ubuntu nach Debian bringen, die Debian derzeit noch fehlen. Dazu soll sich das neue Projekt zunächst die Patches vornehmen, die Ubuntu veröffentlicht und prüfen, ob diese für Debian geeignet sind. Ist das der Fall, will man die entsprechenden Betreuer der Debian-Pakete kontaktieren.

Zudem will man aber auch an die Ubuntu-Entwickler herantreten und sie bitten, ihre Pakete auch Debian zur Verfügung zu stellen. Sollte dies nicht gelingen, will man die entsprechenden Pakete auch selbst an Debian anpassen und hochladen. Eine Liste von Paketen(öffnet im neuen Fenster) , die derzeit nur im Ubuntu Repository "universe" zur Verfügung stehen, nicht aber in Debian, wurde bereits erstellt.

Aus dem Debian-Lager kam in der Vergangenheit wiederholt Kritik an Ubuntu . Zwar basiert Ubuntu selbst auf Debian, bringt aber aktuellere Pakete mit, von denen einige inkompatibel zu Debian sind.


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