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Microsoft bestätigt Windows-Sicherheitslücke

Denial-of-Service-Angriffe per Fernwartungsfunktion. Über ein aktuelles Security Advisory(öffnet im neuen Fenster) hat Microsoft eine Sicherheitslücke in den Windows-Komponenten Terminal Services sowie Remote Desktop Services bestätigt. Über das Sicherheitsloch kann ein Angreifer ein anderes System gezielt per Denial-of-Service-Attacke zum Absturz bringen. Die Kontrolle über einen fremden Rechner erhält man damit aber nicht.
/ Ingo Pakalski
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Wie Microsoft mitteilt, wird das Unternehmen einen Patch veröffentlichen, der das Sicherheitsloch in den Terminal Services sowie Remote Desktop Services schließt. Über die betreffenden Dienste sind Fernwartungsfunktionen möglich. Mittels einer manipulierten Anfrage können Angreifer Windows-Systeme so per Denial-of-Service-Angriff zum Absturz bringen, auf denen einer der beiden Dienste aktiv ist.

Von dem Sicherheitsloch ist auch Windows XP Home Edition betroffen, obwohl die Remote Desktop Services in dieser Version nicht mitgeliefert werden. Aber bereits das Vorhandensein der Funktion Remote Assistance genügt, um Opfer eines solchen Angriffs zu werden, sofern die betreffenden Dienste aktiviert sind. Im Lieferzustand ist das lediglich bei Windows XP Media Center Edition der Fall, während die Funktion nach Herstellerangaben bei anderen Windows-XP-Ausführungen standardmäßig ausgeschaltet ist. Zur Abhilfe empfiehlt Microsoft die Deaktivierung der betroffenen Terminaldienste oder das Blockieren von Port 3389 per Firewall. Alternativ hilft es, die Terminal-Dienste über einen VPN-Tunnel oder eine IPSec-Regel aufzurufen.

Vorerst gab Microsoft nicht bekannt, wann der Hersteller einen Patch zur Behebung des Sicherheitslochs veröffentlichen will.


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