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API-Änderung in Firefox und Thunderbird sorgt für Ärger

Keine lokalisierten Versionen von Firefox 1.0.5 und Thunderbird 1.0.5

Durch eine API-Änderung an Firefox und Thunderbird wurde unbeabsichtigterweise die Funktionsweise mancher Erweiterungen ausgehebelt, so dass die Entwickler zügig eine überarbeitete Version nachschieben wollen. Eine von verschiedenen Lokalisierungs-Teams als unzureichend empfundene Kommunikation seitens der Mozilla-Entwickler hat für entsprechende Verärgerung gesorgt. Mittlerweile steht fest, dass Firefox 1.0.5 und Thunderbird 1.0.5 ausschließlich in englischer Sprache erscheinen werden.

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In Kürze planen die Mozilla-Entwickler überarbeitete Versionen von Firefox und Thunderbird, um eine in der Version 1.0.5 der beiden Applikationen vorgenommene Modifikation wieder zu bereinigen. In Thunderbird 1.0.5 sorgte die Änderung an einer für die Verarbeitung von Erweiterungen zuständigen API dafür, dass etwa die PGP-Erweiterung Enigmail nicht mehr mit dem aktuellen E-Mail-Client funktioniert.

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Die genannte Änderung war nach Aussage der Entwickler so nicht beabsichtigt und betrifft auch Firefox 1.0.5, soll dort aber wohl weniger akute Probleme als in Thunderbird verursacht haben. Auch in der Version 1.7.9 der Mozilla-Suite steckt das Problem, so dass diese Fassung übersprungen und in Kürze Mozilla 1.7.10 erscheinen wird.

Bei einigen Übersetzer-Teams sorgte die als unzureichend empfundene Kommunikation seitens der Mozilla-Entwickler in den USA für Verärgerung. Zunächst rückten die Mozilla-Entwickler nicht damit heraus, warum die Arbeiten an der Lokalisierung von Thunderbird 1.0.5 und Firefox 1.0.5 eingestellt werden sollten. Somit stand den örtlichen Teams keine Information zur Verfügung, um Interessenten, Kunden sowie der Presse die notwendigen Details geben zu können. Dieser Umstand sorgte in einigen Mozilla-Foren für entsprechende Verärgerung.

Derzeit werden Release Candidates von Thunderbird 1.0.6 sowie Firefox 1.0.6 getestet, in denen das durch die Versionen 1.0.5 verursachte Problem behoben werden soll. Es ist also damit zu rechnen, dass die überarbeiteten Final-Versionen des Browsers und E-Mail-Clients in Kürze erscheinen. Von der Mozilla-Suite wird die Version 1.7.10 erwartet, die dann auch erstmals die Sicherheitslücken schließen wird, die in Firefox und Thunderbird bereits behoben wurden.

Die Marketing-Website Spread Firefox wurde nach Angaben der Betreiber in der vergangenen Woche gehackt, was dadurch ermöglicht wurde, dass wichtige Sicherheits-Updates für das CMS-System Drupal von den Betreibern nicht ordnungsgemäß eingespielt wurden. Die Seite war einige Zeit nicht erreichbar, weil die Seitenbetreiber Untersuchungen vorgenommen hatten, um zu prüfen, ob vertrauliche Daten in falsche Hände gelangt sind. Nach deren Erkenntnissen war dies allerdings nicht der Fall. Die Angreifer hätten die Webseite dazu missbrauchen wollen, Spam darüber zu versenden. Alle angemeldeten Nutzer von Spread Firefox werden dennoch aus Sicherheitsgründen dazu aufgerufen, ihre Kennwörter zu ändern, um einen möglichen Schaden abzuwenden.



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user4711 19. Jul 2005

Da Sicherheit vor gehen sollte... Es gibt übrigens doch eine Möglichkeit, an eine...

Stefan Steinecke 19. Jul 2005

Komisch. Gerade das monatelange Ignorieren von Sicherheitslücken und das hektische...

Blair 18. Jul 2005

wenn du nicht mehr auf 1.06 warten kannst: downgrade auf 1.04 - aber vorsicht! unbedingt...

Chaoswind 18. Jul 2005

Erwaehnt werden sollte das Opera 2/3 ihres Umsatzes durch die Werbung erhaelt...

Miss Verständnis 18. Jul 2005

Das wie bei den Autos ... Wer auf einem Golf angefangen hat tendiert eher wieder zum VW...


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