Abo
  • IT-Karriere:

SCO-E-Mail: Linux-Code ist sauber

Interne Untersuchung vor 2002 fand keine Urheberrechtsverletzungen

Auf Groklaw wurde jetzt eine interne E-Mail von SCO veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass SCO in einer Untersuchung des Linux-Quellcodes keine Beweise für Urheberrechtsverletzungen gefunden hat. Die E-Mail stammt allerdings aus dem Jahre 2002, die Untersuchung liegt noch länger zurück. Ihr Inhalt steht aber im Gegensatz zu den aktuellen Behauptungen von SCO, Linux würde die eigenen Urheberrechte verletzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die E-Mail von Reg Broughton, Vize-Präsident bei damals noch Caldera, an Caldera bzw. SCO-Chef Darl McBride zitiert eine E-Mail von Michael Davidson, der die Ergebnisse der möglichen Urheberrechtsverletzungen durch Linux beschreibt. Diese Untersuchung wurde von Bob Swartz als externem Berater durchgeführt.

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG Holding, Karlsruhe
  2. VITA Zahnfabrik H. Rauter GmbH & Co. KG, Bad Säckingen

Die Untersuchung sei angestoßen worden, da der SCO-Vorstand nicht habe glauben können, dass Linux und GNU existieren könnten, ohne dass irgendjemand Teile des proprietären Unix-Codes, an dem SCO die Rechte hält, kopiert habe, heißt es in der E-Mail von Michael Davidson. Man habe gehofft, einen "rauchenden Colt" zu finden.

Doch die Untersuchung, die vier bis sechs Monate gedauert hat, habe nicht das gewünschte Ergebnis geliefert: "Letztendlich fanden wir absolut *nichts*, keinen Beweis für irgendeine Urheberrechteverletzung."

Zwar gebe es einigen Code, der sowohl in Unix als auch in Linux gleichermaßen enthalten sei, beispielsweise X Window, doch dieser gleiche Code stamme von Dritten und sei von SCO wie auch von Linux rechtmäßig übernommen worden.

SCO hat gegenüber CNet die Echtheit der E-Mail bestätigt, verweist aber darauf, dass aus ihr nicht hervorgehe, wann die entsprechende Untersuchung durchgeführt wurde. Die E-Mail von Michael Davidson an Reg Broughton ist auf den 13. August 2002 datiert, so auch die E-Mail, in der Broughton Davidsons Text an Darl McBride weitergeleitet hat. Ende Juni 2002 wurde McBride zum CEO von Caldera ernannt, das Unternehmen änderte seinen Namen dann später in SCO.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€
  2. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)
  3. 299,00€

Nameless 16. Jul 2005

"Reiten wir nach El Paso zum Gold der Bank, baby!", sagt der SCO-Vorstand.

Nameless 16. Jul 2005

Nennen wir es mal: Die Visionen des Vorstands! Wahrscheinlich hätten Luxusnutten oder...

Kabelsalat 16. Jul 2005

Als wenn es diesen Beweis gebraucht hätte... Obwohl das bestimmt für die Gerichte sehr...

Walkorg 16. Jul 2005

Achso ... hätte ich fast vergessen @ Hans geh mal kacken,dann wird dein Kopf vielleicht...

Slark 15. Jul 2005

Die News steckt in der neu bekannt gewordenenen Ironie (erst jetzt durch die von Groklaw...


Folgen Sie uns
       


Escape Room in VR ausprobiert

Wir haben uns das Spiel Huxley von Exit VR näher angesehen.

Escape Room in VR ausprobiert Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    Homeoffice
    Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

    Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

    1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
    2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
    3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

    Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
    Motorola One Vision im Hands on
    Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

    Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski

    1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
    2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

      •  /