Abo
  • Services:

Cool Blue: IBM kühlt Rechenzentren mit Wasser

IBM baut Wärmetauscher in Rack-Türen ein

Nicht nur PC-Enthusiasten experimentieren mit Wasserkühlungen - von IBM kommt jetzt eine der ersten Serienlösungen für die Wasserkühlung von Rechenzentren. Dabei wird jedoch nur die abgeführte Luft gekühlt, nicht die heißen Komponenten selbst.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Idee an sich ist nicht neu: Auch der Supercomputer Columbia der Nasa verfügt über eine kombinierte Luft-/Wasserkühlung. Allerdings ist dieses System hausgemacht, wie Columbia-Chief Walt Brooks gegenüber Golem.de erklärte. Das IBM-System namens "Cool Blue" arbeitet auf ganz ähnliche Weise, wie IBM jetzt bekannt gab.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Bei einem existierenden Server-Rack wird lediglich die hintere Tür ausgetauscht. Die Lüfter blasen die warme Luft weiterhin nach hinten aus dem Gehäuse. Dort strömt sie jedoch nicht direkt ins Gebäude, sondern in einen Wärmetauscher, den IBM "Heat eXchanger" nennt. Die Wärme wird dabei an Wasser abgegeben, welches wiederum von der in Rechenzentren ohnehin vorhandenen Klimaanlage aufgenommen wird.

Laut IBM soll sich so die vom Rack abgegebene Wärme um bis zu 55 Prozent senken lassen, was wiederum eine 15-prozentige Stromersparnis bei der Klimatisierung mit sich bringt - obwohl das erwärmte Wasser des Wärmetauschers ja auch noch gekühlt werden muss. Laut IBM hat sich die HypoVereinsbank als einer der ersten Kunden für Cool Blue entschieden.

IBMs Wärmetauscher ist zunächst nur für das Rack des eServer Cluster 1350 verfügbar und kostet in den USA 4.299,- Dollar. Einen Euro-Preis hat IBM noch nicht festgesetzt. [von Nico Ernst]



Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,99€
  2. (aktuell u. a. SanDisk Extreme Pro 1-TB-SSD 229,90€, Logitech Prodigy Tastatur 46,99€)
  3. 1.099,00€
  4. (-80%) 5,99€

Nameless 16. Jul 2005

Wann kommt das Rechenzentrum-/Dampfkraftwerk? Genügend Hitze dürfte ja vorhanden sein.

*kotz* 14. Jul 2005

Naja, über das, was schon Ironie an sich ist, scheinst du dir leider nicht im klaren zu...

000 14. Jul 2005

mich mit Bier ab!

fuzzy 13. Jul 2005

nur meiner meinung nach jetzt nich so hammereffektiv. und eine wasserkühlung im gehäuse...

MS-Admin 13. Jul 2005

Da werden sicherlich keine Stückzahlen wie bei PCs verkauft. Die Entwicklung und der...


Folgen Sie uns
       


Audi Holoride ausprobiert (CES 2019)

Dirk Kunde probiert für Golem.de den Holoride von Audi aus. Gemeinsam mit Marvel-Figuren wie Rocket aus Guardians of the Galaxy sitzt er dafür auf der Rückbank, während es um eine Rennstrecke geht.

Audi Holoride ausprobiert (CES 2019) Video aufrufen
Kaufberatung: Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden
Kaufberatung
Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden

Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: sogenannte True Wireless In-Ears. Wir erklären auf Basis unserer Tests, was beim Kauf von Bluetooth-Hörstöpseln beachtet werden sollte.
Von Ingo Pakalski

  1. Nuraphone im Test Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Patent angemeldet Dyson soll Kopfhörer mit Luftreiniger planen

WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Europäische Netzpolitik: Schlimmer geht's immer
Europäische Netzpolitik
Schlimmer geht's immer

Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Eine Analyse von Friedhelm Greis


      •  /