Debian Core Consortium plant Debian für Unternehmen

Unter anderem Progeny, Linspire, credativ und Xandros wollen kooperieren

Ein Zusammenschluss von Linux-Anbietern plant die Gründung des Debian Core Consortium (DCC), das eine auf Debian basierende, für den Unternehmenseinsatz optimierte Version von Debian GNU/Linux entwickeln will. Das Gerücht, Mandriva, Progeny und Turbolinux planen eine gemeinsame, auf Debian basierende Distribution, stimmt so offenbar nicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Hinter dem Vorhaben "DCC" steht einem Bericht auf eWeek zufolge zwar Progeny zusammen mit knapp einem Dutzend anderer Unternehmen. Mandriva und Turbolinux seien aber nicht dabei. Noch sei aber nichts entschieden.

Stellenmarkt
  1. Software Engineers & Machine Learning Experts (m/f/d)
    freiheit.com technologies gmbh, Hamburg
  2. Projektmanager Digitalisierung Vertrieb (m/w/d)
    MVV Energie AG, Mannheim
Detailsuche

Neben Progeny sollen auch Linspire, credativ (Deutschland), LinEx (Spanien), Sun Wah Linux, Xandros und einige andere, Debian-fokussierte Unternehmen und Projekte beteiligt sein. Die Initiative ist aber für weitere Partner offen, zitiert eWeek Debian- und Progeny-Gründer Ian Murdock. Demnach könnte die gemeinsame Distribution auf der kommenden Version von Progenys Componentized Linux basieren, einem Subset von Debian Sarge, das als Basis für Debian-basierte Distributionen gedacht ist.

Mandriva hat gegenüber eWeek ausdrücklich erklärt, man wolle sich am Debian Core Consortium nicht beteiligen.

Murdock unterstreicht gegenüber eWeek aber, dass man nicht das Ziel habe, Debian in irgendeiner Form zu ersetzen. Vielmehr setze man auf eine enge Zusammenarbeit mit der Community und verfolge das Ziel, einen LSB-konformen Debian-Kern zu schaffen, der die Basis für möglichst viele Distributionen darstellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin und Co.
Kryptowährungen stürzen ab

Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
Artikel
  1. Virtueller Netzbetreiber: Lycamobile ist in Deutschland insolvent
    Virtueller Netzbetreiber
    Lycamobile ist in Deutschland insolvent

    Lycamobile im Netz von Vodafone ist pleite. Der Versuch, über eine Tochter in Irland keine Umsatzsteuer in Deutschland zu zahlen, ist gescheitert.

  2. Arbeiten bei SAP: Nur die Gassi-App geht grad nicht
    Arbeiten bei SAP
    Nur die Gassi-App geht grad nicht

    SAP bietet seinen Mitarbeitern einiges. Manchen mag das zu viel sein, aber die geringe Fluktuation spricht für das Softwareunternehmen.
    Von Elke Wittich

  3. VATM: Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten
    VATM
    Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten

    Die beiden großen Telekommunikationsverbände VATM und Breko sind hinsichtlich einer Spaltung der Bundesnetzagentur gespalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /