Abo
  • Services:

Handelsregisteranzeigen: Kritik an Bundesjustizministerium

Zeitungsverlage wollen weiterhin Handelsregistereinträge veröffentlichen

Auf der Jahrespressekonferenz des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) kritisierte der Verband den Plan des Bundesjustizministeriums, Handelsregisteranzeigen als Pflichtveröffentlichungen aus der Zeitung zu verbannen.

Artikel veröffentlicht am ,

Als "Angriff auf die publizistische Funktion der Zeitung und ihre ökonomische Basis gleichermaßen" bezeichnet der BDZV das Vorgehen, das natürlich an den Einnahmen der Zeitungen kratzen könnte. Der BDZV habe in einer Studie nachgewiesen, so Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff, dass diese Anzeigen insbesondere für Unternehmen eine wichtige Informationsquelle seien.

Stellenmarkt
  1. Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart, Stuttgart
  2. über duerenhoff GmbH, Stuttgart

Die Pläne von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, wonach Handelsregisteranzeigen künftig nur noch zentral im Internet abgerufen werden sollen, seien nicht nur ein Schlag gegen die Zeitungen, denen wichtige Anzeigeneinnahmen verloren gingen, sondern gegen den gesamten Mittelstand, so der Verband.

Die Zeitungen seien bestens geeignet, die Handelsregisterinformationen sowohl in der gedruckten Zeitung als auch auf einer dahinter liegenden Internetplattform abzubilden. Hier zeige sich die originäre Stärke der Zeitung, Print und Online zu verbinden.

Ferner hob der BDZV zum Thema Internet hervor, dass die Zeitungsunternehmen sich nicht nur mit der schwachen Konjunktur, sondern auch mit strukturellen Veränderungen im Markt auseinander zu setzen hätten. So habe das Netz den Rubrikenmarkt nachhaltig verändert. Doch seien die Verlage - teils in Kooperationen - gut aufgestellt. Dabei hätten die Zeitungen den Vorteil, Print und Online miteinander verknüpfen zu können. Nach drei Jahren mit schweren Umsatzeinbußen haben die Zeitungen das Geschäftsjahr 2004 wieder mit einem Umsatzplus in Höhe von einem Prozent abgeschlossen, so der BDZV.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 1.119€
  2. für 4,99€
  3. (-72%) 16,99€
  4. (-58%) 12,49€

Bartissimo 13. Jul 2005

Bitte sehr: HGB § 10 (1) Das Gericht hat die Eintragungen in das Handelsregister durch...

 13. Jul 2005

sind Teufelszeug. Was unterscheidet denn deren Qualität von den eigeforderten...

Scheffe 13. Jul 2005

Geschäftsleute lesen diese wohl vorrangig in der regionalen Zeitung. Allerdings...

/mecki78 13. Jul 2005

Und fast immer ist der Nachtteil finanzieller Natur, was nicht offensichtlicher sein...


Folgen Sie uns
       


Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018)

Strihl präsentiert auf der Light + Building sein Wartungssystem für Straßenleuchten per Drohne.

Strihl wechselt Leuchtmittel per Drohne (Light and Building 2018) Video aufrufen
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

Filmkritik Ready Player One: Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke
Filmkritik Ready Player One
Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Steven Spielbergs Ready Player One ist eine Buchadaption - und die Videospielverfilmung schlechthin. Das liegt nicht nur an prominenten Statisten wie Duke Nukem und Chun-Li. Neben Action und Popkulturreferenzen steht im Mittelpunkt ein Konflikt zwischen leidenschaftlichen Gamern und gierigem Branchenriesen. Etwas Technologieskepsis und Nostalgiekritik hätten der Handlung jedoch gutgetan.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Filmkritik Tomb Raider Starke Lara, schwacher Film
  2. Filmkritik Auslöschung Wenn die Erde außerirdisch wird
  3. Vorschau Kinofilme 2018 Lara, Han und Player One

    •  /