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Roadmap: Intels neue Desktop-Architektur kommt 2006

"Conroe" soll mit bis zu 4 MByte Cache im zweiten Halbjahr 2006 erscheinen

Aus einer internen Intel-Roadmap geht hervor, dass Intel massiv an der Fertigstellung des Pentium-4-Nachfolgers arbeitet. Dem Papier zufolge soll der neue Desktop-Prozessor mit Codenamen "Conroe" im zweiten Halbjahr 2006 auf den Markt kommen - und zwar mit bis zu 4 MByte L2-Cache.

In ihren "Roadmaps" informieren die Halbleiterhersteller ihre direkten Kunden, also Komponenten- und PC-Hersteller, frühzeitig über neue Produkte und Trends. Diese vertraulichen Papiere gelangen aber immer wieder an die Öffentlichkeit. Die darin enthaltenen Informationen, insbesondere zukünftige Preise, können sich beim Vollzug von Preisänderungen aber noch geringfügig ändern - ebenso wie die genauen Termine für neue Produkte.

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Das gilt auch für den Starttermin von Intels "Conroe". Der aktuellen Roadmap zufolge, die Golem.de vorliegt, soll Conroe jedoch in der zweiten Jahreshälfte 2006 auf den Markt kommen. Der Termin dürfte eher Mitte als Ende des Jahres angesiedelt werden, damit Intel noch vom Jahresendgeschäft profitieren kann.

Über die Architektur von Conroe, der auch ein Server-Gegenstück ("Woodcrest") und eine Mobilvariante ("Merom") erhalten soll, sind noch kaum Details bekannt. Intels früherer Chief Technology Officer, Pat Gelsinger, verriet im Interview mit Golem.de nur, dass er eher dem Pentium III als der Netburst-Architektur des Pentium 4 ähneln wird. So soll Conroe eine kürzere Pipeline als die Netburst-Prozessoren erhalten. Dass Intel massiv auf Dual- und Multi-Cores setzt, hatte das Unternehmen mehrfach bekräftigt. Pat Gelsinger meinte dazu noch im Mai 2005: "Der Wechsel zu parallelen Rechnern steht für uns außer Frage. Wir gehen da nicht zurück. Es wird mehr als zwei Kerne und mehr als vier Kerne geben."

Getreu Intels Salami-Taktik, bei der neue Architekturen teils über Jahre hinweg scheibchenweise enthüllt werden, ist jedoch schon im Rahmen des Ende August 2005 in San Francisco stattfindenden "IDF Fall 2005" mit Details zu Conroe zu rechnen. Aus der Roadmap geht aber schon heute hervor, dass Conroe in Versionen mit 2 und 4 MByte L2-Cache erscheinen wird. Zudem wird er zunächst als Dual-Core-Version erscheinen und in 65 Nanometer Stukturbreite gefertigt werden.

Der neue Chipsatz für Conroe hört auf den Namen "Broadwater", ist mit Gigabit-Ethernet ausgestattet und soll eine neue Version von Intels "Active Management Technology" enthalten, die Intel bereits demonstriert hatte.

Zeitgleich mit der neuen Architektur plant Intel der Roadmap zufolge weitere Versionen des aktuellen Pentium D, der mit zwei Netburst-Kernen bestückt ist. Eine 900er-Serie, die das Papier ausweist, dürfte höhere Takte und mehr Cache bringen, sie ist ebenfalls für das zweite Halbjahr 2006 geplant. [von Nico Ernst]


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neo 12. Jul 2005

( Ja klar, Wenn die einen Riegel ein baust auf dem Duplo Steht dann hast du de längste...

m0kkvi3h 12. Jul 2005

auf der stelle treten, einfallslosigkeit, in der sackgasse geendet... der einzige...

das_fert 11. Jul 2005

das wären aus dem kopf?

sören 11. Jul 2005

den kannst du nur als ram-cache verwenden, wenn du selbst programmierst. ansonsten ist...



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