Esprimo C5900 - Fujitsu-Siemens' kleinster Arbeits-PC
Das Mainboard des Systems basiert auf einem Intel-Chipsatz vom Typ 915GV Express(öffnet im neuen Fenster) mit integrierter Grafik (GMA 900) und kann über vier DDR2-DIMM-Sockel bis zu 4 GByte Speicher (3 GByte nutzbar) ansprechen. Bestückt wird der Esprimo C5900 mit Pentium-4-Prozessoren der Serien 5xx oder 6xx für den Sockel LGA775.
Ein PCI-Steckplatz in voller Bauhöhe steht zur Erweiterung zur Verfügung. Über eine Riser-Karte gibt es optional eine DVI-D-Schnittstelle zum VGA-Ausgang hinzu. Die Audioanschlüsse und drei USB-2.0-Schnittstellen führt Fujitsu Siemens über die Frontblende aus – die USB-Schnittstellen lassen sich auf Wunsch auch abschalten, wenn Sicherheitsgründe dies erfordern. Für Netzwerkanbindung sorgt eine 10/100/1000-MBit-Ethernet-Buchse.
Das mit 9,3 x 29,2 x 32,5 cm sehr kompakte Gehäuse mit integriertem 240-Watt-Netzteil fasst eine 3,5-Zoll-Festplatte und ein optisches 5,25-Zoll-Slimline-Laufwerk. Ein Diskettenlaufwerk wurde nicht integriert, dafür gibt es aber auf Wunsch – vor allem für Sicherheitsanwendungen – einen SmartCard-Leser.
Fujitsu Siemens bringt das optische Laufwerk in einem modularen Schacht unter, der zu den Notebook-Serien Lifebook S und Lifebook E kompatibel ist. Der Schacht lässt sich optional verschließen, auch für das Gehäuse selbst kann ein mechanisches Gehäuseschloss bestellt werden. Gleiches gilt für einen Sensor, der das Öffnen des Gerätes überwacht.
Der in Augsburg gefertigte neue Kompakt-PC von Fujitsu Siemens soll sofort zu Preisen ab rund 740,- Euro erhältlich sein. Als "Green PC" soll das System mit wenig Blei und ohne Halogen in Leiterplatten auskommen. Mitgeliefert wird die Software ManageIT und SecureIT für einen möglichst sicheren und störungsfreien Betrieb.