Abo
  • Services:

Münchens Umstellung auf Linux verzögert sich

Noch arbeiten alle Abteilungen der Stadtverwaltung mit Windows

Die Pläne Münchens, die Rechner der Stadtverwaltung bis 2008 von Windows auf Linux umzustellen, verzögern sich voraussichtlich. "Im Moment liegen wir vier bis fünf Monate hinter dem ursprünglichen Zeitplan", sagte die zuständige Stadträtin Christine Strobl (SPD) dem Focus.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Planung der IT-Umstellung gestaltete sich schwieriger als angenommen. Der stellvertretende Leiter des Projekts 'Linux in München' (LiMux), Florian Schießl, sagte Focus: "Die IT-Strukturen der Stadtverwaltung sind viel komplexer als erwartet."

Stellenmarkt
  1. NetCare Business Solutions GmbH, Neustetten
  2. MBDA Deutschland, Schrobenhausen

Der zukünftige Basis-Client der Stadtverwaltung soll auf der freien Linux-Distribution Debian GNU/Linux basieren, die aber spezifisch an die Bedürfnisse der Stadtverwaltung angepasst werden soll.

Die bayerische Landeshauptstadt unterhält elf Referate und 17 eigenständige IT-Abteilungen. Jede Abteilung hat ihren Teil der städtischen PCs selbst konfiguriert und häufig mit Spezialsoftware bestückt, die erst für Linux umprogrammiert werden müsste. Focus zufolge ist bisher keine Abteilung zu Linux gewechselt. "Wir stimmen zurzeit noch die Anforderungen ab", so Schießl. Frühestens Mitte 2006 würden die ersten Rechner von Windows Abschied nehmen.

Um das Ziel 2008 doch noch zu erreichen, müsste die Linux-Abteilung der bayerischen Landeshauptstadt ab Juni 2006 pro Woche mehr als 140 Rechner umstellen, 200 Mitarbeiter umschulen, Updates aufspielen und den Betrieb der neuen Stadt-IT sicherstellen.

Damit das Projekt nicht weiter in Verzug gerät, hat die Stadtregierung nun externe Berater ins Boot geholt: "Wir haben die Firma IABG mit der Kontrolle des Projekts beauftragt", bestätigte Stadträtin Strobl dem Focus. Die IABG soll sicherstellen, dass weder Kosten noch Zeitaufwand des LiMux-Projekts aus dem Ruder laufen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 359,99€ (Vergleichspreis ab 437,83€)
  2. (-88%) 2,49€
  3. (-77%) 11,49€
  4. 55,11€ (Bestpreis!)

Joacher 12. Jul 2005

Nö Die Antwort steht hier: https://www.golem.de/0507/39171.html ____________________...

föhn 12. Jul 2005

hast du schonmal ein projekt in der größe gefahren, bzw. kennst du alle parameter der...

Mario Hana 11. Jul 2005

Du sagst es! Ich kenne genügend Beispiele wo Firmen, die vor drei vier Jahren auf Linux...

tachauch 11. Jul 2005

Ich sehe es. Bei Heise gibt es schon 17 unabhängige IT Abteilungen, wie es scheint ist...

PT2066.7 11. Jul 2005

Und leider typisch für so ziemlich alle größeren IT-Projekte der Neuzeit im öffentlichen...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Intellimouse Classic - Fazit

Die Intellimouse ist zurück. Das beliebte, neutrale Design der Explorer 3.0 von 2004 ist nach langer Abstinenz wieder käuflich und deutlich verbessert - jedenfalls in den meisten Disziplinen.

Microsoft Intellimouse Classic - Fazit Video aufrufen
Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

    •  /